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Jan

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Aus Freude am Fahren
May 11

„Klassentreffen am 10.Mai 2008“

Hallo an Alle!

 

In der Tat, es handelte es sich in vieler Hinsicht um ein wirkliches „Klassentreffen“.

 

Gestern Nachmittag habe ich mich nach sehr langer Zeit mal wieder mit dem Daniel und dem Markus getroffen. Zu Grundschulzeiten haben wir bereits zusammen die Schulbank gedrückt und damals wie heute waren wir allesamt durch die Bank weg von Autos begeistert. Das ging dann teilweise so weit, dass wir oftmals sogar im Unterricht, und nicht nur in der Pause, unter den Tischen Autoquartett gespielt haben, was zugegebener Weise, so manches Mal leider nicht unentdeckt geblieben ist. Aber das ist schon seeeeeehr lange her und die zeitweiligen Ablenkungen haben uns allen schulisch und später beruflich auch nicht geschadet *g*.

 

Menschen sind unterschiedlich, haben unterschiedliche Geschmäcker und so trafen gestern drei Fahrzeugkonzepte der jeweiligen Eigentümer aus rund drei prägenden Jahrzehnten der Fahrzeuggeschichte aufeinander. Eine Gemeinsamkeit haben sie alle, das Merkmal der zwei Türen bzw. die Bezeichnung „Coupé“. Zwei kommen von Ford, zwei Coupés aus Deutschland und jedes Coupé schrieb Autogeschichte.

 

Ein BMW, zwei Ford, Drei Coupés, 7 Türen, 18 Zylinder und jede Menge PS und SAE PS trafen aufeinander, um die automobilen Herzen höher schlagen zu lassen.

 

Ford Chef Lee Iacocca begründete ab 1964 mit dem Mustang die Ära der Pony Cars, also schöne Coupés mit langer Schnauze und kurzem Heck, meist Fließheckcoupés mit ordentlicher Leistung von 101 bis 390 PS zu einem vernünftigen Preis. Sechs- und Achtzylinder gab es zur Auswahl. In drei Varianten gab es den Mustang, als Cabriolet, als zweitürige Limousine bzw. Hardtopcoupé und als bildschönes Fastback Coupé, wie es hier zu sehen ist. Gefragt sind sie irgendwie alle und preislich bewegen sich Cabriolet und Fastback in Schwindel erregender Höhe. 2,2 Mio. Mustangs wurden bis 1973 in dieser und der Faceliftversion der Ponycar Ära in verschiedenen Varianten gebaut, weit über 200tsd kamen als Fastback auf die Welt, ca. 600tsd wurden alleine in den ersten beiden Jahren verkauft. Liebhabervarianten bzw. Fahrzeugveredelungen kamen von Caroll Shelby, der den teilweise schon stark motorisierten Mustangs noch mit Leistung weiter auf die Sprünge half, die teuersten und schönsten Varianten hatten noch die Bezeichnung „Hertz“ als Beinamen. Preislich gesehen kostete der Mustang 1964/65 zum damaligen Dollarkurs inklusive Steuer, Fracht und Zoll um die 20000 DM und war nicht wirklich „billig“. Der Name und die Gattung des Mustangs lebt übrigens noch heute weiter!

 

Eberhard von Kuenheim war in den 70er Jahren Chef bei BMW und war zudem in jener Zeit mit 41 Jahren jüngster Vorstandsvorsitzender der Großindustrie Deutschlands. Mit dem Einsatz von Paul Braqc in der Designabteilung bei BMW ging es wirtschaftlich weiter bergauf und mit dem 6er Coupé als Nachfolger für den E9 wurde 1976 der 7er Reihe bei BMW ein preislich fast ebenbürtiges Coupé in der Modellspitze zur Seite gestellt. Der 6er ist aufgrund der Technik, der Leistung, des Preises und dem Hauch eines echten GT ein Auto für die oberen 10000 in Deutschland gewesen. Nur rund 86000 Stück wurden in den 13 Jahren produziert. Zwei Facelift´s , Anfang und Ende der 80er Jahre, wurden dem großen Coupé spendiert, ehe es 1989 eingestellt worden ist. Für BMW war es bis zum Erscheinen des aktuellen 6ers E63 das erfolgreichste Coupé aller Zeiten. Ausschließlich Sechszylindermotoren als Vergaser und später als Einspritzer gab es mit einer Leistung von 184PS bis hoch zum M635 CSi mit 286PS. Eine Zeit lang galt der 6er übrigens als schnellstes viersitzige Coupé, bei der Leistung des M´s ist das allerdings auch kein Wunder. Das hatte seinen Preis, denn der große BMW kostete als Einsteiger 630CS rund 41000 DM und endete bei rund 105000 DM als M635CSi Kat. Heute (ab 2003) trägt das Erbe der großen Coupés bei BMW erneut der 6er, der mit dem Original allerdings kaum vergleichbar ist. Den 6er aus den Jahren 1976 bis 1989 gab es offiziell nur als Coupé, einige wenige Exemplare gab es als Kleinstserie auch als Cabriolet mit Umbaukosten von bis zu 40000 DM, zzgl. Der Anschaffungskosten des 6ers natürlich.

 

Der dritte im Bunde kommt erneut von Ford, dieses Mal allerdings als Kölner und genau wie die beiden anderen Fahrzeuge verfügt er über eine fundierte Geschichte in der deutschen Coupéwelt. Der Ford Capri III startete 1978 mit einer deutlich überarbeiteten Optik (deutlich sportlicher und gefälliger) und auch verbesserter Qualität , z.B. der Rostvorsorge in der Rubrik der deutschen Mittelklassecoupés, z.B. gegen den Opel Manta. Der Capri kam aufgrund seiner großen Heckklappe in die Gattung der Kombicoupés, was ihn nicht unbeliebter machte. Zwar konnte er nicht an die Verkaufserfolge des ersten Capri´s heranreichen, machte aber gegenüber dem zweiten Capri noch mal etwas Boden gut. Vom Capri II und III wurden insgesamt 568tsd Stück gebaut. 1978 kostete der Einsteiger Capri 1.6 mit 72PS rund 13800 DM, also rund ein Drittel des Preises des 6ers z.B. . Das formschöne Coupé gab es mit vier und sechs Zylindern und es wurde mit bis zu 188 PS im 2,8Liter Turbo versehen, bis heute übrigens das begehrteste späte Caprimodell. Die Turbotechnik hatte ihren Preis und mit 33300 DM um 1981/1982 kostete der Topcapri zwar viel Geld, aber im Vergleich zur Leistung und dem Kaufpreis eines BMW oder Mercedes muss es ein Schnäppchen gewesen sein. 1984 endete bereits der deutsche Verkauf und bis 1987 konnten ihn die Briten noch weiter bestellen. Das Markenzeichen waren die markanten Doppelscheinwerfer und das geriffelte Ziergitter am Kühler.

 

Wie man sieht, drei spannende Coupés, drei prägende Jahrzehnte und drei sehr unterschiedliche Fahrzeuge aus unterschiedlichen Klassen und auf ihre Weise absolut begehrenswert und aufregend zugleich.

 

Bilder gibt´s auch anbei.

 

Gruss, Thomas

 

 

 

Bilderklärung:

MK_01: Der Treffpunkt zur kleinen Ausfahrt mit Zwischenstopps startete hier auf einem Schotterparkplatz im Sauerland. Links der Mustang als Vertreter der 60er Jahre (Baujahr 1965), mittig der BMW 635CSi als Design-Vertreter der Mitte 70er Jahre (Baujahr 1983, Typ CS/1) und rechts der Capri als Vertreter der 80er Jahre (Baujahr 1984).

MK_02: Der Mustang ist übrigens in „Candyapple Red“ lackiert, der BMW in Polarissilbermetallic und der Ford bekam eine Flammenverzierung zu einem schönen, tiefen Schwarz. Im Prinzip könnte man es aber auch Schwarz-Rot-Gold nennen *g*.

MK_03: Am modernsten schaut schon der Capri aus, zumal die Form auch typisch geglättet wurde in den 80ern und sozusagen noch kantiger wurde.

MK_04: Sehr Geschmackssichere BBS zieren den Capri, hier übrigens eine Vierlochfelge.

MK_05: Die Kriegsbemalung in Form der Zierstreifen ist echt und zeitgenössisch, der ausladende Chrom im Gegensatz zum Capri auch. Während die Scheinwerfer beim Capri gerade stehen, sind sie beim BMW etwas versetzt angeordnet, die Streuscheiben beider Fahrzeuge kommen übrigens von Hella und sind optisch (aber vermutlich nicht in der Größe) absolut identisch.

MK_06: Nur unweit mehr Chrom gab es beim Mustang, der im Gegensatz zu den beiden anderen Fahrzeugen unterhalb der Stoßstange noch regelrechte „Bumpers“ hat. Links neben dem Scheinwerfer ist in dem kleinen Pfeilsymbol die Maschine mit 289 Cubic Inch angeben und verrät, dass es sich bei der Größe um einen Achtzylinder handelt. Die Speichenfelgen sind absolut zeitgenössisch.

MK_07: Da ist noch viel Platz unter der Motorhaube beim Mustang. Alles irgendwie recht sauber und aufgeräumt, keine Verkleidungen, alles gut sicht- und erreichbar.

MK_08: Hier der Vierzylinder des Capri´s, alles irgendwie recht voll unter der Haube, oder?

MK_09: Bayerische Motorenbaukunst, hier die 3,5Liter Sechszylindermaschine mit 218PS. Der Capri hat übrigens schon einen Kat, der BMW noch nicht und beim Mustang kannte man den Begriff noch nicht einmal *g*.

MK_10: FoMoCo oder besser gesagt Ford Motor Company. Hier ist übrigens witziger Weise der Beutel des Scheibenwischwassers zu sehen beim Mustang. Der Legende nach, sollen „echte Männer“ hier auch ihren Whisky drin transportiert haben…

MK_11: Durchaus das mit Abstand netteste Gimmick aus den letzten Jahren. Die Hutablage des Capri´s ziert eine in Wagenfarbe geschmückte Klorolle. Ein Geschenk von guten Freunden was meiner Meinung nach äußerst gelungen ist.

MK_12: So schaut´s im Cockpit eines Capri´s aus…

MK_13: So im Mustang…

MK_14: … und so im BMW. Während BMW und Mustang übrigens Leder hatten, gab´s im Ford Capri vorne klassische Recaro Sportsitze, hinten noch original Stoff Pepita.

MK_15: Los geht´s zur Ausfahrt und den Capri vom Markus habe ich als Routengeber im Nacken…

MK_16: Wo will der Daniel nur hin???

MK_17: Er wollte nur überholen…, im Rückspiegel wirkt der Mustang eher zierlich…

MK_18: Für alle Kennzeichenfreunde, der Daniel kommt aus Erlangen, Bayern (oder besser gesagt Oberfranken, der Unterschied soll angeblich wichtig sein).

MK_19: Der Capri von hinten…

MK_20: Der BMW von hinten…

MK_21: Nein, es ist kein Auslaufmodell. Überschüssiges Kühlwasser wurde hier abgelassen oder hatte der Mustang einfach nur das Revier markiert!?

MK_22: Aufreihung am ersten Haltepunkt und ein Bild der schönen Formensprache.

MK_23: Auf den Protest vom Markus hin kommt auch mal ein Bild mit „Menschen“ rein, wer nun wer ist lasse ich mal offen, die betreffenden wissen es!

MK_24: Und hier noch mal ohne Menschen am zweiten und letzten Haltepunkt des Tages nach einer schönen Ausfahrt.

MK_25: Der Mustang von hinten…., der kam mir irgendwie etwas höher vor im hinteren Bereich…

MK_26: Vom Besitzer selber wurde der Heckflügel liebevoll selber als Pommestheke bezeichnet. Sehr schön sind übrigens die geriffelten heckleuchten!

MK_27: Bayerische Nobelesse gepaart mit aggressiver Streifen- und Spoileroptik. So waren sie, die deutschen 70er und 80er Jahre…

MK_28: BMW gelang mit dem 6er ein nahezu einzigartiger Spagat zwischen Sportlichkeit und Eleganz. Und das gilt bei diesem Wagen bis heute.

MK_29: Hier die Formenfesten 80er Jahre und ein sehr schöner Capri. Die leicht über die Augen gezogene Motorhabe lässt ihn ein wenig grimmig schauen, die Erhebung über den Scheinwerfern bei der Motorhaube erinnert immer noch an die Hundeknochenzeit. Das ist ein echter Ford, was man von seinen Nachfolgern nicht unbedingt behaupten kann…

MK_30: Irgendwie schlicht, aber auch sehr formschön ist der Mustang. Das große Pferd im Kühlergrill deutet nicht nur auf den Namen hin, sondern auch auf die Ponycar-Ära. Der Blinker befindet sich übrigens deutlich  unter der Stoßstange.

MK_31: Im direkten Vergleich wirkt der Capri recht zierlich, der BMW elegant gestreckt und der Mustang recht massiv und bullig.

MK_32: Das Ersatzrad beim Capri…

MK_33: … und die Abdeckung darüber. Eigentlich ist der Kofferraum sehr groß und aufgrund des späten Baujahres recht luxuriös mit Teppich und Plastik verkleidet!

MK_34: geradezu winzig ist der Kofferraum des Mustangs…

MK_35: Genau wie z.B. beim 3er E21 BMW ist das hier eine typische Schwachstelle beim Mustang. Ist der Einfüllstutzen des Tanks mal undicht, zersetzt das ausgelaufene Benzin das Heckblech und den Bereich des Tankrohres. Rund um den „neuen“ Tank im Heck sah es allerdings auch nicht viel besser aus.

MK_36: Abgeschraubt und danach Benzin einfüllen. Rund 15 bis 20 Liter müssten es sein…

MK_37: Formschöne Spielerei am Mustang…

MK_38: So sehen Einstiegsleisten á la Ford aus.

MK_39: So schaut der Fond des Mustangs aus, hier kann man noch ordentlich Gepäck verstauen. Übrigens hat der Mustang tatsächlich bereits ein Durchladesystem. Zurückgeklappt schaut es allerdings so aus, als würde eine Hutablage fehlen.

MK_40: Nein, der Sitz ist nicht kaputt, sondern ist mit Absicht so konstruiert worden, damit man besser hinten einsteigen kann.

MK_41: Was man hier nicht sieht ist die Größe des 6er Kofferraumes, aber das Skisacksystem möchte ich einmal zeigen. Ob es bereits 1983 drin war, oder nachgerüstet wurde, konnte der Vorbesitzer leider nicht mehr sagen. Hat aber nicht jeder 6er, meiner ist der mir einzig bekannte.

MK_42: Heimfahrt und Ende eines schönen „Klassentreffen“.

 

May 01

“same procedure as every year“...

Hallo an alle,

 

Heute war es endlich wieder soweit und die Inbetriebnahme eines stillgelegten Fahrzeuges gleicht meiner Meinung nach einer besonderen Zeremonie und ist immer wieder spannend auf´s Neue, ob er denn nun anspringt oder nicht.

 

Aber (m)ein Dreieinhalber springt ja immer an und so gab es auch nach sieben Monaten Winterschlaf bereits im anbrechenden sechsten Jahr in Folge kein Problem mit der Maschine. Und nach den ersten Kilometern säuselten die 218 PS schon sehr leise und sehr ruhig vor sich hin und die Fahrt dehnte sich dann im Laufe des Tages auf rund 140 Kilometer durch das angrenzende Ruhrgebiet und meiner Heimat dem Sauerland aus.

 

Anbei mal ein paar „erste Mai“ Ausfahrts-Bilder von meinem 6er. Dass der Wagen eigentlich noch „dreckig“ war, sieht man ihm eigentlich nicht an, oder?

 

Gruss, Thomas

 

 

Bilderklärung:

Mai_01: Natürlich hängt auch eine „6“ artgerecht am Schlüssel des Fahrzeuges. Muss einfach sein und sieht schick aus.

Mai_02: So schaut mein Werkzeugset aus. Der „blaue“ Lappen ist zwar hier weiß, aber dafür war es ein Geschenk meines BMW Händlers, den blauen Lappen brauchte und wollte ich dann nicht mehr bestellen. Über das Präsent hatte ich mich sehr gefreut im letzten Jahr. Ansonsten dürfte das hier gezeigte Werkzeugset auch vollständig sein, bin die fehlenden Teile aufgrund einer Skizze im ETK durchgegangen.

Mai_03: Kurz vor dem Anschluss der Batterie bei regem Verkehr in der Garage…

Mai_04: Strom hat der Wagen zur Sekunde schon, aber bevor der Motor gestartet wird,…

Mai_05: … muss der Wagen in Position geschoben werden, so dass der Alltagswagen kurzzeitig den Platz einnehmen kann.

Mai_06: Uuuuuaahhhhh! Regen!!! Zum Glück waren es nur ein paar Tropfen heute…

Mai_07: Ist zwar etwas schlecht zu erkennen, aber hierbei handelt es sich um die Hohensyburg bei Dortmund, fotografiert aus dem fahrenden Wagen am Fußpunkt der Serpentine im Ortsbereich Hagen.

Mai_08-09: Rast für ein Fotoshooting auf der Mitte zur Hohensyburg…

Mai_10: Ein „Döschewo“ wie man so schön zur Ente sagt. Mit Mühe und Not konnte ich sie dann doch überholen *ggg*.

Mai_11: Irgendwo im Sauerland, wo man die 218 Pferdchen artgerecht ausfahren kann…

Mai_12: Zwischenrast auf dem Berg und einem meiner Stammfotopunkte zwischen Menden und Balve im Sauerland…

Mai_13: Hier sieht man die ehemaligen Silos der Kalkzementwerke im Hönnetal des Sauerlandes. Früher wurde hier abgebauter und gemahlener bzw. klein gestoßener Kalkstein gelagert. Ein schönes Bauwerk, welches für ein Foto mit einem Klassiker nahezu prädestiniert ist....

Mai_14: Dies ist zwar keine Landebahn, aber hierhin verirrte sich irgendwie ein Segelflieger.

Mai_15: Da steht er nun wieder an seinem Platz und wartet auf die kommenden Treffen in der Saison 2008. Ich wünsche Allen Oldiebesitzern und BMW-lern allzeit gute und beulenfrei Fahrt!!!

 

November 17

Fünf Jahre BMW 635CSi , 2002 - 2007

Hallo an alle Leser,
 
ja, mittlerweile sind das schon fünf wunderbare Jahre und mehr als 23000 zurückgelegte Kilometer mit dem herrlichsten, großen BMW Coupé aller Zeiten. Die Erkenntnis kam, dass man schöner und eleganter kaum reisen kann. Es handelt sich hierbei halt um einen echten Gran Tourismo aus viel Blech und Chrom, und mit einer fast einzigartigen Austrahlung die selbst heute noch eine enorme Wirkung zeigt.
 
So lange der Auto-Spaß bezahlbar ist und bleibt , wird dieses Coupé mein Eigentum bleiben und mich weiterhin auf so viele schöne Treffen, wie rund um das abgebildete Auto gezeigt wird, weiterhin begleiten. 2002 konnte ich noch nicht wirklich ahnen, wie unzertrennlich diese harmonische Beziehung zu diesem Wagen werden würde. Als kleiner Bub habe ich mir bereits die Nase an diesem Wagen in der Nachbarschaft voller Faszination und Begeisterung platt gedrückt, ehe ich mir im Jahre 2002 diesen Wunsch auf vier Rädern erfüllen konnte.
 
Ich erhebe somit mein imaginäres Sektglas auf die vergangenen 5 Jahre und freue mich auf die nächsten 5, 10, 15..... x-Jahre.
 
Gruss, Thomas
November 08

Wenn die Oldtimerfreunde Grürmannsheide rufen, kommen sie alle...

Hallo an Alle,

 

ja das war mal wieder ein reines Autowochenende und das sozusagen noch fast vor der eigenen Haustür. Die Oldtimerfreunde Grürmannsheide hatten eingeladen und aus den letzten Jahren war man hier schon immer beste Stimmung und wunderschöne Autos gewohnt. Diese Vorgaben eigentlich zu Toppen schienen eher unmöglich, doch an dem Wochenende um den 07./08.07.2007 wurde der Besucher eines Besseren belehrt.

 

Das Erfolgsrezept ist so simpel wie einfach, denn der angelockte Besucher mit Fahrzeug steht im Mittelpunkt und nicht das einzunehmende Geld. Kein Eintrittsgeld, sehr geringe Preise für die Verpflegung (60ct für eine Wertmarke = ein Getränk) und sehr hochmotivierte Helfer rund um die Anmeldung und die Versorgungsstände lassen die Atmosphäre mehr als entspannt erscheinen. Das sprach sich im Ruhrgebiet und im Bergischem über die Jahre schnell herum und dementsprechend voll war es auch an dem besagten Wochenende, so dass man etliche bekannte Gesichter aus dem heimischen Raum sowie auch aus Hilgen wiedergesehen hatte.

 

Neben dem Fahrzeugschwerpunkt der in den 50er, 60er und 70er Jahren lag, gab es etliche schöne, alte Motorräder, Landmaschinen und auch historische Lastwagen zu sehen. Das Wetter spielte an dem Wochenende mehr als mit, nur der Boden war noch reichlich feucht von den Regenfällen davor. Leider fuhr man teilweise dann in sogenannten Matschrinnen, die man abendlich entfernen musste (besser war das!). Am Sonntag wurde bereits um kurz vor 12 Uhr der Platz aufgrund von Überfüllung geschlossen. So mussten etliche Fahrzeuge entlang der Roten Hausstraße über einige Kilometer seitlich parken. Schade, aber unvermeidbar.

 

Für jeden Geschmack war etwas dabei, dass zeigen hoffentlich auch die diesjährigen Bilder. Dieses Treffen sollte in jedem Veranstaltungskalender stehen, denn qualitativ gehört es zu den Besten seiner Art.

 

Gruss, Thomas

 

 

Bilderklärungen :

 

OFG_001: Der Buddy und sein neues Spielzeug, ein BMW E30 Baur Cabriolet in Rot.

OFG_002: Opel GT von 1968 bis 1973 gebaut. Ein wirklich sehr schönes Fahrzeug im erfrischenden Gelb aus den 70ern…

OFG_003: Kaum einer dürfte überlebt haben, hier ein herrlicher Audi 60 Variant, gebaut zwischen 1965 und 1972. In der Mitte der 60er Jahren versuchte VW nicht nur bei sich sondern auch bei Audi das Image des Kombis zu ändern. Immer öfter wurden solche Fahrzeuge nicht nur an das Handwerk ausgeliefert sondern auch an Familien.

OFG_004: Ein Strichachter als 240D in einer Farbe, zwischen Schweinsleder und menschlicher Hautfarbe. In dieser Form vielleicht der Einzige Überlebende seiner Art!? Die letzten Strichachter wurden übrigens 1976 produziert, somit sind alle Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen versehen. Der 240D hatte übrigens 65 PS und insgesamt wurden von allen Dieseln knappe 945tsd Stück gebaut.

OFG_005: Ein BMW 1602 in Inkaorange. Die 02-Reihe wurde zwischen 1966 und 1977 gebaut und gerade die kleinen Modelle kamen auf enorme Stückzahlen.

OFG_006: Der Audi 100 Typ C43 ist schon sehr selten auf unseren Straßen, noch seltener ist allerdings die hier gezeigte Version des Avant. Das Fließheckmodell war seinerzeit nicht wirklich erfolgreich, der Name wurde allerdings für sportliche Kombis in die heutige Zeit übertragen und beibehalten.

OFG_007: Ein BMW 732i der zum Verkauf angeboten wurde. Zwar hatte der Wagen erst unter 100tsd gelaufen, aber hatte dennoch so viele Kratzer und kleine Dellen, dass der Verkaufspreis von 4800 Euro maßlos übertrieben war. Verkauft wurde er an diesem Wochenende übrigens nicht. Der E23 feierte übrigens dieses Jahr 30jähriges Dienstjubiläum, wodurch er in den ehrenwerten Kreis der Veteranen eingeführt wurde.

OFG_008: Eigentlich ist er ja sauber gewesen an diesem Wochenende, doch der Boden war noch zu feucht. Mein 635CSi wurde abends gereinigt. Rechts daneben übrigens ein DeLorean. Der Vergleich zwischen bayerischen Barock von 1983 und aerodynamischer Moderne aus den USA im Jahre 1981 und 1982 ist schon recht witzig, oder nicht?

OFG_009: Bis auf die etwas prolligen Felgen ein ganz fantastischer Opel Ascona A mit herrlichem Vinyldach. Baujahre 1970 bis 1975.

OFG_010: Opel Olympia Caravan , gebaut in nur etwa drei Jahren von 1957 bis 1960 , hier die Kombiversion für das Handwerk. Besonders schön ist der dynamische Chromlinienverlauf.

OFG_011: Volvo P1800 ES oder auch „Schneewittchensarg“ genannt. Mit Sicherheit einer, wenn nicht sogar der schönste Kombi aus seiner Zeit. Nur 8000 Stück wurden gebaut.

OFG_012: Hier ein Buick Century Riviera Hardtop Coupé 1957. Sensationelles Fahrzeug...

OFG_013: Hier ein Dodge Dart 330 , USA 1962 bis 1964 gebaut.

OFG_014: Und nun ein 1957er Chevrolet Bel Air Coupé aus der Chromära. Traumhaft schön…

OFG_015: Kleine Motoren können ebenso viel Spaß machen, hier ein Mercedes Benz W116 S-Klasse 280SE, Baujahre 1972 bis 1980. Der W116 beeindruckt noch immer, oder sogar heute mehr denn je, durch seine unglaubliche Eleganz und Ausgewogenheit im Design. Besonders „niedlich“ sind die Miniwischer bei der Scheinwerferreinigungsanlage.

OFG_016: Das Hernando De Soto ein spanischer Entdecker war, weiß vielleicht heute nicht mehr jeder, aber dass es diese Automarke einmal gegeben hat, schon. 1929 wurde sie offiziell unter Walter P. Chrysler zwischen den Dodge und den Chrysler Modellen eingeführt. Hier eines der mittlerweile sehr seltenen Fireflitemodellen aus dem Jahre 56.

OFG_017: Der Opel Olympia wurde zusätzlich zum Kadett ins Rennen geschickt. Auszeichnend für dieses Modell war die gehobenere Ausstattung mit Kunstleder und reichlich Holzdekor. Es gab ihn nur als 2- und 4-Türer in der Fliessheckversion.

OFG_018: Der Porsche 911 zwischen den Jahren 1973 und 1977 polarisiert noch immer. Ob dieser hier ein echter Carrera ist, mag ich mal bezweifeln. Aber die Optik samt der Außenfarbe ließ so manches Besucherherz höher schlagen.

OFG_019: Auch der E9 von BMW polarisiert noch heute auch wenn sein Nachfolger sowohl preislich als geschmacklich immer weiter durch steigende Popularität in den Vordergrund rückt. Der hier gezeigte 2800CS bildete 1968 den Einstieg in die Oberklassecoupés von BMW. Er hatte 170PS.

OFG_020: Hier ein besonders seltenes Exemplar, wobei ich zugegeben nochmal gesondert nachschlagen musste. Hier handelt es sich um eines der 220er B Cabriolets von Mercedes Benz. Zwischen 1951 und 1954 wurden sie gebaut und werden heute sogar beim Verkauf höchstdotiert.

OFG_021: Leider wurde dieser hübsche A-Rekord nur 3 Jahre gebaut. Dennoch wurden in dem kurzen Zeitraum gute 887tsd Stück abgesetzt. Opels Modellpolitik in jenen Jahren ist mir immer wieder mehr als ein Rätsel, denn erfolgreiche Autos , wie auch der B-Rekord, liefen nur ein bis drei Jahre. Hier ein besonders schöner 1700 aus dem Jahre 1964, vermutlich mit dem 2,6 Liter Motor aus dem Kapitän .

OFG_022: Bis auf die unpassenden Felgen ein heimlicher Star des Tages. Denn wann sieht man schon aus dem japanischen Barockzeitalter ein Exemplar, das in Deutschland überlebt hat? Der Toyota Celica hier mit Stufenheck wurde zwischen 1970 und 1977 gebaut und somit können  mittlerweile alle Exemplare ein H-Kennzeichen beantragen. 86PS befeuerten den wagen, was durchaus damals als untermotorisiert galt.

OFG_023: Manche Menschen benutzten auf ihrer letzten Fahrt diesen Ford P7b. Vermutlich eher unfreiwillig…

OFG_024: Hier stimmte einfach alles und dieser schöne Opel Manta A hat mir mehr als gut gefallen. Besonders hübsch sind die zeitgenössischen Felgen. Gebaut wurde er von 1970 bis 1975.

OFG_025: Der VW Bus T1 erlangte über die Jahre hinweg Weltruhm und die Legende lebt in den Grundzügen im T5 heute noch weiter. 1,8 Millionen Exemplare wurden vom T1 in vielen Varianten gebaut und motorisierten nicht nur Großfamilien sondern auch ganz speziell das gehobene Handwerk.

OFG_026: In den späten 60ern fuhr Cadillac fast zu einer Höchstform auf. Stilistisch kühlten die Heckflossen zwar ab, aber in der Gesamterscheinung imponierte der große Cadillac noch mehr. Hier handelt es sich um eines der Special Fleetwood Brougham Modelle.

OFG_027: Für die W116er Modelle von Mercedes Benz habe ich schon immer eine große Sympathie gehabt. Vor allen Dingen, wenn sie so aussehen wie dieser 350SE mit einem feinen Achtzylinder. Der Zustand ist bemerkenswert und diese champagnergoldene Farbe auch. Die Bauzeit der Baureihe war 1972 bis 1980.

OFG_028: Hier ein VW Bus T2 als umgebauter Werbeträger der heimischen Brauerei. Das Iserlohner Pilsener sei hier durchaus einmal erwähnt. Nicht nur weil es gut schmeckt, sondern weil ich auch als Einheimischer hinter dem Produkt stehe.

OFG_029: Mit eines der erfolgreichsten Opelmodelle aus den 60er Jahren. Der C Rekord traf auf Anhieb den Geschmack der Käufer und hatte einen verführerischen Knick im C-Säulenbereich. Es gab den ca. 1,28 Mio. Mal gebauten Opel als Fliessheck-Coupé, Viertürer, Caravan oder als hier gezeigten Zweitürer. Werksseitig existiert noch ein C-Rekord Cabriolet.

OFG_030: Ja, der Ford Transit ist auch schon mehr als selten geworden, zumindest in dieser Form. Die Felgen passen nicht, aber der zustand des Wagens ist einfach sehenswert.

OFG_031: Hier noch eines der DeSoto Fireflite Modelle. Typisch amerikanisch ist die Zweifarbenlackierung.

OFG_032: Unverwüstlich sind diese Peugeot 403 Modelle. Als erster Peugeot überschritt er die Millionengrenze, vielleicht lag es an den Designkünsten von Pininfarina. Die Zuverlässigkeit dieses Autos schätzten viele, unter anderem auch TV-Inspektor Columbo alias Peter Falk. Neben Trenchcoat und Zigarre war ein verbeultes 403 Cabriolet sein Markenzeichen.

OFG_033: Ab 1972 konnten Käufer diesen Mittelklassewagen erwerben. Mit rund 1,1 Mio. Stück war er sehr erfolgreich und konnte im Baukastensystem mit Passat, Golf und Scirocco gebaut werden. Die doppelten Scheinwerfer trugen die sportlicheren Varianten in der Front.

OFG_034: Viele mögen behaupten –vielleicht auch zu Recht- , dass ein MG besser ein offener Roadster sein sollte und kein Coupé. Doch für diesen Traum in Rot möchte ich den Betrachter einmal etwas sensibilisieren. Die Coupés werden zwar billiger gehandelt, allerdings sind für den Genießer englischer Fahrzeuge besser ausgestattet. Das Coupé ist komfortabler, verfügt über ein gepolstertes Armaturenbrett, Teppichboden und seitliche Ausstellfenster. Und die Form ist geschlossen ebenfalls äußerst harmonisch. Ca. 99000 Exemplare wurden übrigens von dem MG A Coupe und Roadster gebaut.

OFG_035: Der Opel Rekord D galt seinerzeit als bester BMW, der in Hessen gebaut wurde. Neben dem erfolgreichen Viertürer gab es auch einen Kombi und natürlich dieses sehr schöne Coupé. Besonders interessant ist dieses Exemplar hier. Das schneeweiße Exemplar hatte eine beige Kunstlederausstattung. Der restliche Wagen ist derartig schlicht, dass er deshalb auffällt. Opel verstand es seinerzeit, mit dieser recht schlanken und gestreckten Form ein attraktives Coupé auf die Räder zu stellen.

OFG_036: Hier ein wunderschöner E21 in Hennarot. Bis auf die Speichenräder glänzte der 3er in seiner ganzen Nacktheit aber mit einem recht durchschnittlichen bis ordentlichen Zustand. Es kann durchaus sein, dass dieses Exemplar den Besitzer gewechselt hat an diesem Wochenende.

OFG_037: Alte Feuerwehren gab es auch zu bestaunen an diesem Wochenende. Ob Magirus Deutz oder ein Mercedes Benz, beide waren schlichtweg interessant. Technik die begeistert…

OFG_038: Dieser hübsche 6er aus Unna stand leider draußen an diesem Samstag, leider ist mir das Fahrzeug nicht bekannt. Der erste Gesamteindruck lässt aber auf ein sehr schönes Exemplar schließen. Und die BBS standen ihm einfach nur gut…

OFG_39: Das Fiat 124 Coupé wurde ab 1967 ins Rennen geschickt und bekam nach rund 2 Jahren die schönen Doppelscheinwerfer. Rund 90PS befeuerten den Wagen und sorgte somit für ordentliche Agilität.

OFG_40: Dieser Wagen zählt nun seit über 40 Jahren zu den attraktivsten Autos weltweit. Der hier gezeigte Jaguar ist ein E-Type der Serie 2, die ab 1968 in leicht veränderter Form auf den Markt kamen. Die Plexiglasabdeckungen der Scheinwerfer verschwanden z.B. wieder. Rund 18800 Exemplare mit dieser schier unglaublich langen Motorhaube wurden von der Serie 2 innerhalb von drei Jahren verkauft.

OFG_41: Mit einer der wertstabilsten Youngtimer überhaupt. Der BMW Z1, der nur rund 8000 mal gebaut wurde, liegt heute im Mittel immer bei etwa 25000 Euro. Mit seinen voll versenkbaren Türen bot er gegenüber seiner Konkurrenz damals ein Highlight. Mit dem sehr hohen Verkaufspreis von rund 80000 DM verprellte BMW allerdings die Kunden der beginnenden Roadsterwelle.

OFG_42: Obwohl die grossen Opel seinerzeit der Kundschaft etwas zu amerikanisiert vorkamen, konnten immerhin 89000 Stück innerhalb von vier Jahren an den Mann gebracht werden. Rund 3000 DM kostete in jenen Tagen um 1964 herum ein grosser Opel weniger als der 250 S von Mercedes Benz W108.

OFG_43: Hier der Hundeknochenescort vom Carsten. Der Wagen ist einfach perfekt und hält auch noch die nächsten 40 Jahre. Und wenn wir uns nicht hier auf dem Treffen sehen, dann an unserer gemeinsamen Stamm-Tankstelle. Noch am gleichen Abend habe ich ihn mit seinem hübschen E28 5er getroffen, während ich den Schmutz von den Reifen des 6ers reinigte.

OFG_44: Hier der Wagen eines Nachbarn vom Mike, den ich ebenfalls immer auf diesem Treffe begegne. Der Borgward Isabella als Coupé hatte seinerzeit ein enormes Image und dieses Coupé konnten sich schon eher die etwas betuchteren Menschen leisten. Trotz des Preises war der Wagen ein absoluter Markterfolg und man spricht von etwa 11000 gebauten Coupés bis zum Ende der Fa. Borgward in 1961.

OFG_45: Hier zwei besonders schöne Exemplare des Opel Kapitäns aus den Jahren 1951 bis 1953. Detroit übernahm kurzerhand die Designführung und verpasste den Rüsselsheimern einen charakteristischen Zug der 1948er Chevroletmodelle. Rund 49000 Stück wurden gebaut.

OFG_46: Ein recht drolliges Werbemodell stellte ein Oldtimerfreund hier zur Schau. Der Fiat Multipla aus den Jahren 1955 bis 1969 motorisierte hauptsächlich italienische Familien, denen ein 500 zu klein war. Auch das Handwerk profitierte von so einem Fahrzeug. Der Innenraum war sehr variabel, bis zu 29 PS konnte der Motor leisten.

OFG_47: Hier ein Bedford Blitz, der eigentlich aus England stammt. Opel hatte die Nutzfahrzeugsparte aufgegeben und durch General Motors konnte Opel die Verknüpfung herstellen. Ab 1973 bis 1987 wurden Bedford Blitz Art in allen möglichen Varianten produziert und verkauft , doch hierzulande waren sie wenig erfolgreich.

OFG_48: Besonders gelungen war Fiat in jenen Tagen um 1965 dieses hübsche 850er Coupé. Etwa 343000 Stück wurden gebaut und bis auf den heftigen Rostbefall war es ein solides Fahrzeug. Im Prinzip sieht er sportlicher aus als er ist, aber das Coupé befeuert nur ein 52PS Motor.

OFG_49: Ein alter Bekannter aus Hemer mit seinem herrlichen 520/4 Vergaser. Dieser Wagen stammt tatsächlich aus einer Ebay Auktion und ursprünglich stammt er wohl aus Italien. Der E12 wurde in seiner Bauzeit rund 700000 Mal hergestellt und stellte großen wirtschaftlichen Erfolg für BMW dar. Der 5er ist das erste Fahrzeug der Neuordnung der Klassen, die bis heute bestehen. Rund drei Jahre später folgte der sportliche 3er, danach auch die Luxusklasse 6er und 7er.

OFG_50: Die Front dieses hübschen Kombis gleicht dem des Bel Air. Doch hier handelt es sich um einen Chevrolet Beauville Station Wagon der über sagenhafte 9 Sitze verfügt. Das Schlachtschiff wurde 1956 rund 13000 und 1957 etwa 21000 Mal an den Mann gebracht, ehe die Karosserie wieder geändert wurde.

OFG_51: Hier sieht man BMW´s Antwort auf sportliche Limousinen, die Neue Klasse. Der 2000tilux begeistert noch heute und dieses in Chamonix gehaltene Fahrzeug polarisiert. Vor allen Dingen gehört er zu den seltensten Vertretern seiner Art, denn der 2000tilux löste 1970 den 2000tii ab und wurde nur rund 1952 Mal gebaut.

OFG_52: Das man mit deutlich weniger auskommen kann bewies Ford mit den Modellen rund um den 15M. Das Motto von Ford über die P6 Baureihe war „So gut wie nötig“ was zugegeben, beim zweiten überlegen auch negativ behaftet sein kann. Dennoch griffen rund 668000 Käufer zu und bewiesen guten Geschmack beim eher schlichten Kölner.

OFG_53: Hier der Ford Capri III meines Schulfreundes Markus. Die Flammen sind übrigens gewollt und das Projekt „stärkerer Motor“ ist noch in gedanklicher Planung! Während ich als kleines Kind übrigens den 6er BMW bereits faszinierend fand, schwärmte Markus früher schon immer vom Ford Capri III. Wer hätte gedacht, dass wir „damaligen Kinder“ rund 20 Jahre später unseren Traum jeweils erfüllen konnten und uns hier immer wieder begegnen? Das Philosophieren über Träume und Vorstellungen findet auch heute noch teilweise statt und wer weiß, was die nächsten 20 Jahre für jeden von uns bringen !? *g*

OFG_54: Der Jahrgang 55 brachte Chevrolet vollkommen neue Modelle. Hier ein Chevrolet „Two-Ten“ der vermutlich rund 317000 Mal gebaut wurde.

OFG_55: Also die mobilen Wohnungen haben die Amerikaner mit den Holländern gemeinsam, allerdings sieht es hier etwas luxuriöser aus. Hier ein kleineres „Mobile Motorhome“ von Chevrolet.

OFG_56: Ein selten schöner Anblick bot dieser kleine VW Transporter, den die Werksfeuerwehr Hoesch Hohenlimburg zur Verfügung stellte. Solche Fahrzeuge sind heute relativ rar geworden.

OFG_57: Auch die Ford Transit Busse, ein direkter Konkurrent von VW, wurde hier aufgefahren. Ford baute ebenfalls alle Varianten doch der VW war der deutliche Platzhirsch in den 50er Jahren.

OFG_58: Hier ein hübsches Goggomobil der Firma Hans Glas aus Dingolfing.

OFG_59: Noch ein schöner Youngtimer , ein Opel Manta B. Trotz etlicher Witzeleien einer ganzen Generation von Opelanern und ihren Friseusen brachte das dem Erfolg des Coupés keinen Abbruch. Rund 534000 Exemplare wurden gebaut , 55 bis 144 PS leistete das Coupé, das ab 1975 auf den Markt gekommen war. Original und unverspoilert hat er eine Zukunft…

OFG_60: Auch immer wieder dabei ist dieser hübsche Ford Taunus Kombi mit der „Knudsen-Nase“. Der sehr gelungene Taunus brachte es ab 1970 auf rund 1,1 Mio Stück. Die Kombis gelten als fast ausgestorben.

OFG_61: Hier ein Pontiac Cabriolet auf der Basis der Tempest / Le Mans Reihe, die auch Grundlage für die legendären GTO Modelle lieferte. In 1966 und 1967 liefen diese Fahrzeuge vom Band.

OFG_62: Dieses Vehikel von Magirus Deutz war ein besonderer Publikumsmagnet an diesem Tag und stand inmitten von voll restaurierten Oldtimern. Und gerade der unrestaurierte Charme macht den Reiz aus, obwohl man beim Anblick auch an den berühmten Film „The Duell“ von Steven Spielberg erinnert wird, in dem ein runter gekommener LKW ein Auto über einen Bergpass jagt. Aber, immerhin ist dieses Exemplar voll funktionstechnisch.

OFG_63: Und noch ein weiterer Taunus, hier die Limousine, wie schon der kombi befand sich dieses Auto im perfekten Zustand.

OFG_64: Dieser Karmann Ghia bestach durch seinen fabelhaften Zustand und der extrem guten Felgenwahl, denn diese stammen von einem Porsche. Dieser Wagen wurde in dieser optischen Form von 1961 bis 1969 parallel zum normalen Karmann Ghia gebaut. Der Unterschied bestand in den Motoren und einem exklusiveren Design.

OFG_65: Dieser hübsche 520er Vergaser ist schon auf vielen Treffen gesichtet worden und bietet die seltene Optik mit Teilen aus dem Zubehörhandel aus den 70er Jahren. Die Firma Kamei veredelte damals etliche BMW´s.

OFG_66: Hier ein selten schöner Opel Monza 3.0E. Mit rund 179PS bot er der damaligen 6er Reihe Paroli und laut dem damaligen Opel Chef konnte der Monza etwa gleiche Fahrleistungen bieten. Die Kundschaft war etwas skeptischer und nur etwa 44000 Käufer entschieden sich für das schicke Coupé.

OFG_67: Hier der fantastische M635CSi in Hennarot von dem Herrn Külpmann, der an diesem Wochenende ebenfalls vorbeigeschaut hat. Dieser Wagen ist sehr oft auch in Hilgen zu sehen und polarisiert durch die schönste BMW Farbe in den 80er Jahren.

OFG_68: Ebenfalls sehr schön war dieser BMW 528i in Inkaorange. Die Farbenpracht von einst aus München könnte heute noch so manchem Modell gut stehen. Der E12 hier ist noch eines der selteneren Vorfaceliftmodelle.

OFG_69: Der Mike kam an dem Sonntag mit seinem herrlichen 02. Der fantastische Wagen ist ein Modell aus den späteren 02 Jahren und hatte wie immer klassische Alpinas montiert. Das Gesamtkonzept aus Farbe, Felgen und Zustand begeistert.