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BMW Bilder 2

Aus Freude am Fahren
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May 11

Bilder von der Techno Classica in Essen am 04.04.09

„Finanzkrise!? Da gehen wir einfach nicht hin...“ und so hätte auch das Motto der diesjährigen Techno Classica heißen können. Zwar waren in diesem Jahr etwas weniger Hochpreisklassiker im Verkauf, allerdings blieb das Gesamtniveau mal wieder weit über den anderen Messen Stuttgart und Bremen, so wie es seit Jahren in Essen üblich ist. Eine Eintrittskarte kostete übrigens 20 Euro, das Parken rund 7 Euro, also wie immer unpassend und unverschämt teuer.

 

Ein ganz spezieller Dank geht dieses Jahr an Klaus Jansen von der 5er IG E12E28, der mich zeitlich etwas eher in die Halle 12 reingelassen hatte. So entstanden sehr schöne Aufnahmen der zahlreichen BMW´s OHNE (nerviges) Publikum, die nun hier präsentiert werden können.

 

Der Auftritt von BMW war zwar klein, aber im Gesamtkonzept mit den Clubs sehr edel aufgebaut und harmonisch abgestimmt. Die Isetta war natürlich ein Thema, ebenso der 700er und speziell die V8 Modelle 503 und 507 sowie der Barockengel. Eine kleine (Edel-)Roadstershow gab es auch zu sehen, denn der neue Z4 wurde neben seine schönen Ahnen gestellt, dieser muss sich allerdings noch im Verkaufsleben behaupten. Optisch, auch wenn er eher auf die IAA gehört, ist allerdings ein echter Leckerbissen. Die Mobile Tradition wurde übrigens durch den „BMW Classic“ Stand ersetzt, die eine sehr empfehlenswerte Zeitung zum Verkauf angeboten hatten, u.a. ein M1 Spezial, Kostenpunkt 3 Euro (Paketpreis, sonst pro Stück 4 Euro) und steht der vorherigen Zeitschrift der Mobilen Tradition in Nichts nach.

 

Perfektion im Messeauftritt, so muss man es immer wieder sagen, beherrscht allerdings eher die Marke Mercedes Benz. Hier wird professionell auf sehr breiter Front mit Tradition geworben, Tradition erklärt und auch Tradition gespürt bzw. gefühlt. Kein Wunder, denn auch mit klassischen Autos und nun Youngtimern will sich die Marke auch in Zukunft neben dem Neuwagengeschäft ein paar Euro verdienen. Gerade hier können andere Hersteller viel lernen. Auch die Marke VW verdient hier erneut ein dickes Lob, denn auch hier ist aufgrund von vielen Fahrzeugen die Tradition ein wichtiges Thema geworden.

 

Die Freigelände sowie die Halle im Obergeschoss, wo die regulären und teilweise Niedrigpreisklassiker der privaten Anbieter standen, waren in diesem Jahr sehr gut gefüllt. Allerdings war das Angebot sehr Mercedes-lastig, gerade die optisch so gar nicht zum Klassikerwesen passenden 190er und W124er E-Klassen gab es in Hülle und Fülle.

 

Ansonsten schmückten die Hallen etliche US-Kreuzer, deutsche Sport- und Tourenwagenklassiker, wie auch eine Menge Brot- und Butterklassiker, die bereits zunehmend aus dem Bewusstsein der Köpfe und dem Straßenbild verschwunden sind. Hoffentlich bleiben diese Fahrzeuge vom Schredder verschont!

 

Anbei ein paar Bilder vom Tage, Erklärungen dazu, wie immer auf meiner kleinen Seite..

 

Gruss, Thomas

 

 

Bilderklärungen:

 

TC_01: BMW schuf diesen wunderbaren, handlichen und leichten Sportler und schickte ihn direkt in der Ölkrise 1973 in den Markt. Mit Abgasturbolader und 170PS sowie umstrittener Beschriftung in Spiegelschrift auf der Frontschürze wurde dieser einst teure Prachtwagen nur ein Jahr ins Rennen geschickt. Nur 1670 Exemplare wurden gebaut. Für Kunden war er ein Traum, für BMW und die Zeit leider ein Trauma. Heute werden im Zustand 2 rund 20000 Euro und mehr dafür aufgerufen.

TC_02: Hier sieht man BMW´s Coupélegende schlechthin, ein 6er der Baureihe E24, hier übrigens ein später CS/2 ab 1987. Bis etwa 2008 war er übrigens das erfolgreichste BMW Coupé und sein Nachfolger, der heutige 6er, schaffte es wohl, ihn nach etwa 19 Jahren vom Thron zu stoßen. Bis zur Ablöse wird es spannend, wie knapp oder wie hoch die Stückzahl im Unterschied ausfallen wird…, hier könnte die Finanzkrise in der Tat das Zünglein an der Waage sein.

TC_03: Im letzten Jahr feierte er 30jähriges Jubiläum und man sieht ihm das Alter einfach nicht an. BMW´s M1 , ein fantastischer Mittelmotorsportwagen der durch die Procar-Serie bekannt wurde, ist für die Öffentlichkeit und den Normalkunden in einer Kleinserie von rund 450 Stück entstanden. Mittlerweile darf man hier den Gegenwert einer Eigentumswohnung für den BMW hinlegen, zwischen 95000 und 125000 Euro wird im Bestzustand bezahlt. Ein Traumwagen schlechthin…

TC_04: Dieser Glas 1700 wurde von 1964 und 1967 angeboten, die Karosserie stammt im Design übrigens vom Großmeister Pietro Frua. Das frühe Ende kam durch BMW, die 1966 die Glaswerke übernommen hatten und 1967 den Betrieb fast aller Modelle einstellten. Die Werkzeuge des Glas wurden nach Afrika verkauft und dort wurde bis 1977 diese Limousine noch gebaut. Vermutliche Stückzahl liegt bei rund 13800 Stück.

TC_05: BMW spürte den Wunsch der Käuferschaft nach größeren Fahrzeugen. Deshalb wurde der 600er als vergrößerte Isetta produziert. Doch der hohe Verkaufspreis von knapp 4000 DM wurde dem Wagen zum Verhängnis, denn dafür gab es schon den VW Käfer. Von 1957 bis 1959 wurden etwa 34800 Stück gebaut.

TC_06: Das BMW 700 Cabriolet wurde ab 1961 gebaut, doch leider nach nur drei Jahren und 2592 Stück wieder eingestellt. Und das obwohl hier beste Zutaten bzw. beste Vorraussetzungen geschaffen waren, denn das Design stammt von Michelotti und die Karosserie bzw. der Wagen wurde bei Baur gebaut.

TC_07: Eine echte Rennsemmel war der 700er wirklich und gerade die gestreckte Coupéform machte nicht nur beim Anschauen Spaß.

TC_08: Im Juni 1961 starteten zum ersten Mal diese BMW 700er RS beim Rossfeld-Bergrennen. Mit rund 70PS, verkürztem Radstand, Königswellenmotor traten diese Wagen gegen die dominierenden Abarth/Fiat an und setzten sich durch. Etwa 19 Stück wurden gebaut.

TC_09: Links im Bild der BMW 507 von 1955 und rechts den 503 von 1956 bildeten die luxuriöse Flanke im Unternehmen. Beide hatten den ruhmreichen V8 mit 150 PS unter der langen Haube, beide sind aufgrund ihrer geringen Stückzahlen von 252 (507) und 412 (503) extrem selten und gelten seit einigen Jahren als Hochpreisklassiker mit steigender Tendenz. 500000 Euro für einen 507 sind übrigens keine Seltenheit.

TC_10: Hier im Bild sieht man BMW´s erfolgreichsten Vorkriegswagen, den BMW 326. Rund 50PS und ein Sechszylinderaggregat schoben den Wagen an und ließen ihn bis zu 120 Km/h schnell laufen.

TC_11: Hier ein herrlicher Barockengel, ein großer V8 in hervorragendem Zustand. Gebaut wurde der große BMW zwischen den Jahren 1952 und 1958. Laut zahlreichen Berichten soll BMW rund 5000 DM seinerzeit pro Stück beim Verkauf verloren haben.

TC_12: Der Traumwagen aller Traumwagen, hier ein BMW 507.

TC_13: Als Coupé und Cabrio war der 503 lieferbar. Seinerzeit kostete er rund 28000 DM, was sich heute nach nicht viel anhört, 1956 war es ein Vermögen. Daher kann man auch einen Rückschluss auf den mäßigen Erfolg ziehen, rund 412 Stück wurden gebaut.

TC_14: Ich glaube besser hätte man kaum den E28 Stand besetzen können, das nachgebaute Servicemobil vom Oliver ist ein hervorragender Wagen. Die Felgen sehen nach TRX Styling aus, sind es aber nicht, was dem Reifenpreis zu Gute kommt. TRX Reifen von Michelin kosten rund 320 bis 350 Euro pro Stück, wenn sie denn überhaupt zu bekommen sind. Das Servicemobil konnte man auch im letzten Jahr beim Paul betrachten…

TC_15: Hier sieht man einen weiteres Highlight der Messe und der Halle 12, ein BMW Alpina B7 Turbo mit rund 300PS. Gebaut wurde der 5er auf E12 Basis von 1978 bis 1982. Für den gleichen Preis konnte man übrigens auch drei 520/6 vom E12 kaufen. Exklusivität pur!

TC_16: Billig war das große BMW Coupe 2000C/2000CS nicht wirklich. Im direkten vergleich konnte man auch zwei 1600-2 für je 8500DM kaufen. Rund 11700 Stück entstanden zwischen 1965 und 1970. Es gab ihn ausschließlich mit 4-Zylindermotoren, was u.a. den erfolg vermutlich einschränkte.

TC_17: Wunderschön und selten zugleich, das BMW 2002 Baur Cabriolet. Neben dem Vollcabriolet gab es auch eine Variante von Baur, rund 2272 Stück konnten gebaut und verkauft werden. In sehr gutem Zustand können heute bis zu 21000 Euro erzielt werden.

TC_18:Der gute „alte“ E30. Ist es schon wirklich so lange her? In der Tat ist der BMW E30 3er bereits bei der BMW Classic Abteilung angekommen. Ab 1983 konnten die Limousinen geordert werden, anfangs übrigens ab 19250 DM für das Vergaser-Einsteigermodell. Hier handelt es sich übrigens um das erfolgreiche, Bügellose Vollcabrio von BMW. Immer noch ein Hingucker.

TC_19: Kann ein E3 schöner sein? Silbermetallic wirkt sehr zeitlos, die Speichenfelgen stehen der großen BMW Limousine, die ab 1968 gebaut wurde, sehr gut. Mit rund 222000 Stück ein großes Stück Erfolgsgeschichte für BMW, denn der E3 mit bis zu 200 PS und ausschließlich Sechszylindermotoren bedeutete die ruhmreiche Rückkehr in die Oberklasse.

TC_20: Professionell wurde auch der jüngste Spross der BMW Klassiker in den großen schoss der BMW Fahrzeuge aufgenommen. Man sieht es ihm nicht an, aber das 8er Coupé wurde bereits 20 Jahre alt. Mit rund 31000 Fahrzeugen blieb das Coupé aber deutlich hinter den Erwartungen zurück. Es mag daran gelegen haben, dass viele die rund 30000 DM Aufpreis zum letzt gebauten 6er nicht bezahlen wollen. Das große Coupé gab es anfangs mit 12 Zylindern und 381PS, später auch mit dem 286PS starken Achtzylinder.

TC_21: Nachdem der Nullzwo und Neue Klasse sehr erfolgreiche Wagen waren, ordnete man die Baureihen ab 1972 in München neu. Aus dem Nullzwo wurde die bekannte 3er Reihe, die bis heute den Kernabsatz für BMW darstellt. Der hier gezeigte E21 wurde ab 1975 ins Rennen geschickt und wurde rund 1,36 Mio. Mal verkauft. Er prägte weiterhin das Image der sportlichen Limousinen in Deutschland.

TC_22: BMW´s Z8 bildet neben dem 507 die Spitze der Edelroadster und Sportwagen bei BMW. Die limitierte Auflage von 5500 Stück symbolisierte Exklusivität, unter der Haube steckte der V8 mit 400PS vom damaligen M5 E39.

TC_23: BMW´s neue Sportwagenikone, der Z4. Man kehrt hier wieder zu alten Tugenden zurück, wie damals bei den 6er und 7er Modellen gibt es wieder eine Frontmaske bei BMW. Das wohl proportionierte Cabrio wird allerdings im oberen Preissegment angeboten, was die Stückzahlen vermutlich aufgrund der Finanzkrise geringer ausfallen lässt.

TC_24: BMW´s Z3 gilt offiziell noch nicht als Klassiker. James Bond kurbelte einst den Absatz kräftig an. Neben den Serienmodellen gab es den Z3 auch als formschönes Coupé und starken Motorvarianten aus dem Hause der M GmbH.

TC_25: Der Z1, gebaut ab 1988, wurde auch bereits 20 Jahre alt und gehört zu den „Living Legends“ bei BMW. Das Design wirkt immer noch nicht alt und die aufwendige Tür-Versenkungstechnik ist selbst heute noch ein Hingucker. Experten hatten damals gemunkelt, dass wenn der Z1 nicht 80000 DM gekostet hätte, dieser Roadster der deutsche MX5 hätte sein können. Der nachfolgende Z3 war zwar erflogreich, aber er kam im Gegensatz zum MX-5 von Mazda viel zu spät. Rund 8000 Stück wurden übrigens von dem sehr wertstabilen Roadster zwischen 1988 und 1991 gebaut.

TC_26:Hier sieht man den großen BMW 3,0CSL, eine Leichtbauvariante des E9 Coupés. Es gab zwei Varianten zwischen 1972 und 1975, jeweils mit 3 und 3,2 Liter Hubraum, Motorleistung lag bei 200 bzw. 206PS. Die Türen und Hauben waren übrigens seinerzeit aus Aluminium gefertigt, daher der Beiname des „Leichtbaucoupés“.

TC_27: Zwischen 1934 und 1952 baute die Firma Morgan dieses skurrile Dreirad. Ein Vierzylinder mit rund 39 PS feuerte dieses Vehikel an, rund 245 Stück wurden nur gebaut.

TC_28: Ein Traumwagen schlechthin, der erste Maserati Quattroporte. Erfolgreich war der Viertürer zwar nicht, aber Maserati erlangte einst einen Achtungserfolg mit dieser Limousine. Rund 760 Stück wurden ab 1964 gebaut, bis 300 PS gab es unter dieser wunderschönen Motorhaube als Antrieb.

TC_29: Hier eine ungewöhnliche Farbe für dieses hübsche Mercedescoupé. 220 S  und 220 SE Fahrer müssen beim Kauf tief in die Tasche greifen, rund 80 bis 100tsd Euro muss man mittlerweile für so einen Wagen hinblättern. Immerhin wurden knapp 10500 Fahrzeuge gebaut, die in der Regel in Kleinserie und in handarbeit entstanden.

TC_30: Besser als neu wirkte dieses sehr schöne 220 Cabriolet von Mercedes. Zwischen 1951 und 1955 wurde dieser wagen als Cabrio und Coupé gebaut. Die Farbkombination Schwarz mit rotem Stoffverdeck ist herrlich!

TC_31: Wie spricht man doch die Ente gleich noch mal aus? Richtig: „ Döööööscheeeeewooooo“ oder auf Deutsch 2CV, hier eine besonders schöne Variante. Diese gehört noch zu den Wellblechenten , die von 1949 ab bis 1960 gebaut wurden.

TC_32: Es gibt ja nicht viele Ferrari, die mich vom Hocker hauen, aber dieser gehört dazu. Ein edles, lang gestrecktes Coupé oder besser gesagt ein echter Gran Tourismo, der Typ 250. Nur 350 wurden gebaut, in einer Zeit, wo nur die allerwenigsten sich so etwas leisten konnten. Ein 240 PS starker V12 steckt unter der langen Haube, gebaut wurde er übrigens von 1954 bis 1962.

TC_33: Hier ist ein Mercedes Benz 540 K von 1937 zu sehen. Mich hatte hier einfach die Ausstrahlung fasziniert, mit Sicherheit eines der prachtvollsten Vehikel aus Sindelfingen. Nur 28 Stück soll es von dieser zweitürigen Karosserievariante gegeben haben, viele werden wohl nicht überlebt haben. Der Preis ist jenseits von Gut und Böse angesiedelt…

TC_34: So hässlich, dass er wieder schön ist? Der Stutz Blackhawk ab 1971 gebaut bekam irgendwann eine offene Variante zur Seite gestellt, hier das Modell Bearcat II. Was auch immer man sich bei diesem Design gedacht hatte, es scheint erklärungsbedürftig… Stückzahlen sind nicht bekannt, zeitlich ist er in die späten 70er ggf. frühen 80er Jahre einzuordnen.

TC_35: Die erste Corvette erwies sich nicht wirklich als Verkaufsschlager. Die zweite Variante war hingegen deutlich besser gelungen, verkaufte sich ab 1956 rund 64000 Mal, was rund 13 Mal mehr war, als der Vorgänger zu Stande brachte. Die Zweifarbenmischung halte ich für sehr gelungen, ein Sommerauto halt.

TC_36: Einer von drei %07 auf der Messe. Ein Hochpreisklassiker par Excellence…

TC_37: Bei diesem Exemplar fehlten ein paar Teile und das Leder war schlichtweg fertig. Dennoch musste man eine halbe Million Euro aus der Kaffeetasse hervorholen, um dieses Exemplar mit nach Hause nehmen zu dürfen.

TC_38_ BMW´s 328er ab dem Jahre 1936. Rund 464 Exemplare wurden gebaut und man zahlt heute bis zu 350000 Euro dafür. Oder man kauft sich doch „nur“ ein haus davon!? Schönes Fahrzeug, aber es rückt immer weiter aus der Reichweite…

TC_39: Dagegen ist der 3/15 aus dem Jahre 1929 bis 1932 mit fast 179000 Euro fast schon ein Schnäppchen. Wer mit 15 PS noch großartig was reißen sollte, sollte sich eine Armada von Käfer und Enten anschaffen. Die machen nicht nur mehr Spaß, sondern sind auch billiger! Achja, immerhin wurden vom kleinen BMW rund 17000 Stück gebaut…

TC_40: Ebenfalls ein in Blech gepresster Traumwagen ist dieser hübsche Fiat Dino Spider, der ab 1966 gebaut wurde. Nicht nur damals war er exklusiv, nur etwa 1600 Stück wurden gebaut, unter der Haube saß ein V6 mit entweder 160 oder 180 PS. Schön…

TC_41: Ein Jaguar XJ-S gehört heute immer noch zu den elegantesten Möglichkeiten, britisches Understatement offen auf der Straße zu zeigen. 12 Zylinder unter dem Farbton British Racing Green bringen 295PS auf die Straße. Damit kann man sich heute noch überall sehen lassen.

TC_42: Vive la France? Dieser rostige Franzose wurde für rund 7900 Euro angeboten. Zwar sind Farbgebung gepaart mit den gelben Scheinwerfern ein echter Hingucker, aber der 633 CSI hatte bereits viele offensichtliche Mängel an der Karosserie. Schade drum.

TC_43: Und die „Pommestheke“ geht nun einmal gar nicht auf dem Heck…

TC_44: Hier erneut ein BMW 503 Cabriolet, dieses Mal auf dem Freigelände auf der Techno  Classica. Dieser Wagen schaut zwar nicht so aus, allerdings ist vermutlich eine große Prüfung und Restaurierung notwendig. Einige Lackmängel im Frontbereich lassen auf Spachtelmasse, schlechte Verarbeitung und ggf. auf einen Unfallschaden hindeuten. Und bei einer Totalrestauration wird dieser Wagen zum Fass ohne Boden…

TC_45: Noch ein edler Traumwagen, ein MG RV8. 1993 debütierte dieser sehr hübsche Roadster mit bulligem V8, 190PS aus einem 4 Liter großen Hubraum. Kaum zu glauben, aber wahr, dieser Wagen basierte im Prinzip auf dem 31 Jahre alten MGB und wurde für rund 70000 DM verkauft!

TC_46: Für knapp über 3000 Euro gab es diesen charismatischen Schrotthaufen. Klar, der frühe Honda Civic ist nicht mehr im Straßenbild präsent, aber mit den Macken und Roststellen war der Kaufpreis fast schon eine kleine Frechheit.

TC_47: 1958 wurde dieser schöne Maserati 3500 GT ins Leben gerufen. Diese Fahrzeuge waren bodenständiger und robuster als die Ferraris aus der Zeit. Maserati setzte in dieser Klasse von Luxus GT´s einst einen Standard, dieses wurde mit dem erfolgreichen Verkauf von 2000 Exemplaren belohnt. Bis zu 235 PS befeuerten den Maserati, der optisch ein kleines Kunstwerk ist, egal von welcher Seite…

TC_48: Die 60er Jahre waren fast ein Mekka des guten Geschmacks und Autodesigns. Fiat erschuf mit Hilfe von Ghia dieses sehr hübsche und große Coupé, welches ab 1961 in den Handel kam. Der Typ 2300 hatte einen schönen Sechszylinder mit bis zu 136PS bestückt wurde, welches dem filigranen Coupé mit Sicherheit auf der Straße zu Gute kam.

TC_49: Hier ist das schöne „Targa - Cabriolet“ von BMW auf Nullzwo Basis zu sehen. Trotz eines Verkaufspreises von damals 15000 DM in 1971, konnte BMW rund 2272 Modelle absetzen, hier übrigens ein spätes Modell mit eckigen Rundleuchten. Ein scheinbar solides Fahrzeug, welches vor ein paar Jahren eine Restauration erleben durfte.

TC_50: Bei einer schönen Fulvia wird mein automobiles Herz immer weicher. Lancia präsentierte ab 1965 dieses rassige Vierzylindercoupé, welches teilweise schon eine Karosserie aus Leichtmetall hatte. 140000 Stück wurden in den folgenden Jahren abgesetzt, ein wirklich großer erfolg für Lancia.

TC_51: Hier wäre, so Leid es mir tut, die Abwrackprämie sinnvoll gewesen. Verbraucht, verkratzt und teilweise verschmutzt war dieses Malachitgrüne Vollcabriolet. Der frühe E30 hatte gewiss schon bessere Tage hinter sich, welches auch das halb verbliche Deutschlandschild erzählen mag, ein halbschöner Blender mit knapp über 200tsd Kilometer Laufleistung..

TC_52: Wie aus dem Ei gepellt stand dieser 230 CE von Mercedes Benz auf der Messe. Aber ist dieser Wagen wirklich schon „alt“? Vor 18 Jahren wurde das Mercedes Coupé in die Showrooms Deutschlands gestellt. Den 230CE gab es „nackt“ für 49250 DM, er hatte 4 Zylinder mit rund 132PS Leistung. Zwar lanciert Mercedes alle eigenen Youngtimer, aber so ein Coupé geht ja fast noch als sehr solider Gebrauchtwagen statt eines Klassikers durch.

TC_53: Das war schon eine merkwürdige Schöpfung, ein Mercedes 500 SEL Rapid. Die unseriöse Mischung aus verbrauchter S-Klasse und verrostetem Renault Rapid spiegelte auch die Bauweise in scheinbar liebevoller Heim- und Spachtelarbeit wieder. Rost muss man nicht beseitigen, überlackieren reicht…, oder nicht?

TC_54: Die Muscle Cars waren zu dem Zeitpunkt noch nicht tot, daher schickte GM, wenn auch verspätet, den Firebird rund 3 Jahre nach dem Mustang von Ford ins Rennen. Hier ist ein früher Pontiac Firebird zu sehen, welcher mit einem bulligen V8 und 250 SAE-PS ausgestattet war.

TC_55:VW´s Dauerbrenner neben dem Käfer. Überall war er zugegen, egal ob beim kleinen Handwerk, auf dem Bau oder als kleiner Samba-Bus. Die zahlreichen Varianten sind kaum zu zählen, rund 1,85 Mio. Fahrzeuge wurden gebaut. Für die Sambabusse werden heute bis zu 45tsd Euro gezahlt.

TC_56: Passend zu den Ratahnmöbeln im Garten gab es von VW diese hübsche Verkleidung bei einem VW Käfer Cabrio in 1997. So ungewöhnlich das Einzelstück auch ist, ich für meinen Teil finde es außergewöhnlich originell und schön. Was so was wohl in Serie gekostet hätte…!?

TC_57: 1980 wurde dieser gelungene , offene Golf ins Leben gerufen. Aufgrund des Überrollbügels bekam er schnell den Beinamen „Erdbeerkörbchen“ verliehen. Dieser Beiname zeigte aber auch die Sympathie für den Wagen, immerhin wurden 80000 Stück gebaut und verkauft, über 12 Jahre wurde das Cabrio gebaut.

TC_58: Genau wie wenige Bilder vorher schon einmal in den Raum gefragt, so wirklich alt wie der der 230CE von Mercedes ist auch dieser VW Corrado nicht. Das Design ist immer noch nicht verstaubt. VW´s Nachfolger vom Scirocco zeichnete sich erst einmal durch den hohen Preis von knapp 40000 DM aus, zum anderen gab es nur drei Motoren. Von 136 bis 190 PS konnte man den Corrado ordern, der ein wenig wie ein Produkt einer deutschen Süßigkeitenfirma hieß.

TC_59: Audis Abklatsch des berühmten Mercedes C111, der Audi Quattro Spyder. Die Farbe und die Form spielten kräftig auf die Legende aus Stuttgart an. Dieser Prototyp aus den frühen 90ern wurde allerdings nie in Serie gebaut.

TC_60: Hier ist der Audi 100 Typ C3 zu sehen, der ab 1982 in Ingolstadt gebaut wurde. Legendär wurde der Wagen durch den Werbespot, in dem die Limousine mit Quattroantrieb eine Skisprungachse hochgefahren ist. Audi blies mit erfolg gegen die Konkurrenz aus Stuttgart und München zum Angriff in der Oberklasse. Von 75 bis 220 PS konnte die Limousine bestückt werden. Heute ist der C3 ein stark gefährdeter Kandidat für die Abwrackprämie.

TC_61: Einen wirklichen Meilenstein hatte ab 1965 hier Renault im Programm. Die Mittelklasselimousine war nicht nur in Frankreich richtig begehrt und wurde in ihren Lebzeiten rund 1,85 Mio. Mal gebaut. Das Erfolgsrezept waren die umlegbaren Rücksitze und die enorm große Heckklappe. Mit bis zu 94 PS konnten die Renault 16 bis 1979 geordert werden.

TC_62: Der große Peugeot war ein heimlicher Star der Messe. Wann hat man schon einmal  den letzten gesehen? Der Typ 604 war leider trotz der guten Fahreigenschaften, dem Angebot von Luxusoptionen bzw. einer gehobenen Ausstattung der erfolg verwehrt. Nur rund 150tsd Stück wurden als 4- und 6Zylinder gebaut. Einen 80PS starken Turbodiesel besaß er auch und war zu jener Zeit ab 1975 damit fast ohne Konkurrenz.

TC_63: Ebenfalls ein heimlicher Star auf der Messe, der große Simca 1300/1500. Ab 1963 wurde diese Limousine recht erfolgreich angeboten und war auch ebenfalls in jenen Tagen als Kombi erhältlich. Die Gesamtstückzahl des großen Franzosen lag bei etwa bei rund 427tsd Stück und er war ebenfalls nicht nur in Frankreich sehr erfolgreich. Ein Erfolg, der der Firma Simca allerdings in den Schlusstagen nicht mehr geholfen hatte, denn nach der Übernahme durch Chrysler ging die Firma in die Hände von Peugeot über, in der sie dann auch aufgelöst wurde.

TC_64: Ein absolutes Highlight ist dieser B9 3.5 auf der messe gewesen. Traumzustand, tadelloser Lack, traumhafte Optik und seine rund 16tsd Pfund Wert!!! Zwischen 1983 und 1985 wurde dieser Wagen gebaut, hatte 245 PS und kostete hierzulande rund 69000 DM, ein 528i kostete rund die Hälfte!

TC_65: Noch einmal von vorne…

TC_66: Bei Audi war er erfolglos, bei VW ein Renner. Ein VW Polo wurde ab 1975 angeboten und wurde rund 1,05 Mio. mal gebaut. Sachlich, kantig, praktisch und preiswert waren seine Eigenschaften, die dann zum Erfolg geführt haben.

TC_67: Hier ein optisch tadelloser BMW 2000 in einem typischen Grauton, den auch die Tiluxmodelle zu der Zeit fast alle hatten. BMW´s Neue Klasse war ein großer Wurf für die Münchner und spülte frisches Geld ab 1966 nach den schlimmen Jahren in die Münchner Kassen. Mit rund 329tsd Stück wurde der anfangs mit 100PS angebotene Wagen ein Erfolg.

TC_68: Tja, daher kam wohl bei BMW der Begriff „Golfgelb“. Knallig waren die Farben, kompakt und praktisch die Form von Giugiaro. Bei VW war er der rettende Erfolg, der VW Golf. Der billigste kostete rund 8000 Mark, der stärkste Golf war der GTi. Von allen Gölfen wurden rund 6 Mio Stück gebaut.

TC_69: Ein BMW Vollcabriolet auf Basis des Nullzwo. Dieses Mal allerdings mit runden Heckleuchten und hübschen Speichenfelgen.

TC_70: Hier ein großer, verlängerter Citroen CX Break, der liebevoll von seinem Besitzer „Load Runner“ genannt wurde. Die Doppelachse macht den Charme aus, der gigantische Laderaum allerdings auch. So etwas Ungewöhnliches sieht man auch nicht alle Tage.

TC_71: Hier ein wunderschönes Chevrolet Impala Sport Hardtop Coupé, welches ab 1960 angeboten wurde. Rund 81000 Stück wurden von dem 8-Zylindermodel gebaut. Im Jahre 1961 wurden die Impalamodelle bereits geändert, in den USA war das alle Jahre oder alle 2 Jahre teilweise so üblich…

TC_72: Dieser schöne Impala von Chevrolet stammt übrigens aus dem Jahre 1959. Das Heckflossendesign gehört in meinen Augen zu den Schönsten aller Zeiten, denn Chevrolet verstand es seinerzeit, mit großer Harmonie solche Autos mit solchen Flossen zu bauen. Die Zweifarbigkeit hatten viele Modelle in den 50er und 60er Jahren, das war allerdings meist ein Extra.

TC_73: In einem nicht ganz so guten Zustand stand dieser BMW 635CSI der Baureihe E24 dar. Das Schweizer Fahrzeug aus dem Jahre 1986 hatte einige kleine Lackunterschiede sowie auch kleine Rostansätze auf den zweiten und dritten Blick zu bieten. Neben einem Katalysator und einer Klimaanlage war das Fahrzeug mit seinen 187tsd Kilometern absolut kein Schnäppchen gewesen, denn die Ummeldung sowie Vorführung beim deutschen TÜV und die Einfuhrsteuer kommen noch auf den Preis. Gerade der 6er BMW wird in Essen speziell in meist schlechterer Kondition für zu viel Geld angeboten und teilweise auch verkauft.

TC_74: (M)ein Traumfahrzeug an diesem Tag war auch dieser schöne Mercedes 380SL des Typs R107. In herrlich frischem Rot mit Hardtop präsentierte sich dieses hübsche Cabriolet. Mercedes Benz Glanzstück wurde über 19 Jahre in Rekordverdächtiger Auflage von 237tsd Stück gebaut und war sowie ist garantiert ein Meilenstein deutscher Autobaukunst. Selbst im Kino und im TV war er oftmals zu sehen, Bobby Ewing alias Patrick Duffy fuhr ebenfalls einen roten SL in der Serie Dallas lange Jahre.

TC_75: Ich hoffe inständig, dass dieser VW Karmann Ghia nicht für diese Szene präpariert wurde. Das Herz blutet bei diesem Anblick und diesem schrecklichen Heckschaden in dieser Szenerie. Das Coupé wurde bei Volkswagen bereits 1961 angeboten und wurde in dieser Form mit der vieräugigen Front rund 42500 Mal gebaut.

TC_76: Wir bleiben bei VW und schauen uns hier einen frühen VW Scirocco an. In den Varianten L und LS gab es die eckigen Frontscheinwerfer, die TS Modelle hatten Doppelrunde Scheinwerferaugen. Mit rund 495tsd Stück war der „sportliche“ Golf Ableger nicht nur ein Erfolgstyp sondern auch ein echter Hingucker, gerade in der Modefarbe Weiß.

TC_77: Eigentlich ein Sturm oder besser gesagt ein heißer Wind ist der Mistral. Maserati nahm den Namen und verwendete ihn für diesen gelungen GT. Der Mistral hatte einen Sechszylindermotor und mit bis zu 255PS wurde er gebaut. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 245 Km/h und das war immerhin 1962!!! Ein finanzieller Erfolg war das Coupé auf jeden Fall für Maserati, denn es wurden 9648 Stück gebaut.

TC_78: Weg von der Eleganz geht´s nun zum biedern Audi 80, oder ein zu heiß gewaschener 100er Typ C43. Nur drei Jahre lang wurde diese biedere Optik gebaut, auch wenn man ihn mit bis zu 110PS ordern konnte.

TC_79: „Elenore“ oder bekannt aus „Gone in 60 Seconds“ ist dieser umgebaute Ford Mustang in Brachialoptik. Die Leistung soll angeblich bei über 700PS liegen, welche der Mustang allerdings nicht wirklich auf die Straße bringen kann. Die Grundlage müsste ein später Shelby aus dem Jahre 69/70 bilden.

TC_80: Schlicht aber dennoch sehr schön ist dagegen dieses Ford Taunus Coupé GXL Automatic, der ab 1970 zwischen 9 und 10000 DM gekostet hatte. Er sah im Prinzip sportlicher aus, als er war, denn es gab dieses Fastback Coupé mit nur rund 108PS.

TC_81: Eine Zukunftsvision auf Basis des Sierra hatte Ford einst als Ford Probe III getauft und gebaut. Zwar ging er nie in Serie, aber die Ähnlichkeit zum Sierra konnte man einfach nicht leugnen.

TC_82: Unschlagbar elegant finde ich heute immer noch den großen Kölner Granada. Es gab sie , die Zeit, in der Ford einen großen Marktanteil in Deutschland hatte, größer als Mercedes und BMW bildeten sie mit ihren Modellen eine konstante Nummer 3 im Lande und hatten einen festen Platz im Oberhaus des Fahrzeugbaus. Immerhin 1,6 Mio. Stück wurden zwischen 1972 und 1977 als Kombi, Coupé und Limousine gebaut, das sind mehr als doppelt so viele BMW 5er als Vergleich.

TC_83: Der ebenfalls gelungene Nachfolger baute den Rang noch etwas aus und setzte ein Zeichen und führte Ford glorreich in die 80er Jahre, ehe dort der Niedergang begann. Die Spitze bildete übrigens ein Dreiliter V6 mit 160PS, der hier gezeigte 2.0 Ghia war ein mittleres Modell mit 101 PS und kostete rund 17tsd DM im Jahre 1979.

TC_84: An den erfolg der frühen Modelle konnte der Ford Capri II nicht mehr heranreichen. Von 1974 bis 1978 wurde dieses Modell gebaut und dieses hier gezeigte Exemplar ist ein besonders schönes in der Trendfarbe Orange mit einem herrlichen dunklen Vinyldach.

TC_85: Es gibt ja Fahrzeuge, von denen jedes Kind schon einmal gehört hat, Legenden auf Rädern sozusagen. Einer dieser Legenden war dieser Iso Grifo, der im Kinderzimmer der 70er Jahre in Blau von Matchbox über die Teppiche fuhr. Sein leistungsstarker V8 hatte bis zu 405 PS, die von Bertone gezeichnete Karosse ist atemberaubend schön, doch es fanden leider nur rund 504 Exemplare einen Käufer, wobei bei 90 Exemplaren  mit herausnehmbarem Dachteil.

TC_86: Hier ein originaler Werkswagen von BMW, ein 635CSi Gruppe A Fahrzeug von 1983/1984. Das Fahrzeug mit belegbarer Historie wurde von dem Team Kelleners und Grano mehrfach zum Sieg gefahren, u.a. am Nürburgring und in Silverstone. Ca. 80tsd Euro soll der Rennbolide mit 300 PS kosten.

TC_87: Beim gleichen Anbieter stand dieser kurze Sportquattro, der nur in 1984 und 1985 gebaut wurde. Der wagen hatte rund 306 PS, kostete damals rund 195tsd DM und ist nun für etwa den gleichen Preis wieder zu haben. Nur 214 Stück wurden gebaut.

TC_88: Hier sehen wir noch einen Rennboliden von BMW auf der Basis 3,0CSl. Solche großen Namen wie Dieter Quester heizten mit solchen Fahrzeugen über den Nürburgring und kämpften in jenen Tagen zum Beispiel auch gegen die erfolgreichen Zakspeed Modelle von Ford. Der CSL war ein großer Renn- und Tourenwagen für den es sogar ein spar Straßenmodelle gab, die heute heiß begehrt sind.

TC_90: Schlicht ging´s bei Mercedes zu, hier übrigens ein W123 230 E mit den unverkennbaren Ochsenaugen. Die frühen Modelle unterschieden sich, die späteren Modelle hatten die liegenden Scheinwerfer vom großen 280er. Der mehr als erfolgreiche W123er wurde als Coupé, T-Modell und Limousine rund 2,6 Mio. Mal in neun Jahren gebaut.

TC_91: Hier sieht man das Luxusmodell der Heckflossenreihe, der Mercedes Benz 300SE. Nur vier Jahre wurde der Wagen gebaut, ca. 8300 Stück gab es nur vom 300er. Mit rund 170 PS wurde der Wagen bestückt, es gab ihn auch als Langversion mit einem zehn Zentimeter größeren Radstand.

TC_92: Hier ein großer Capri im 2600 RS –Look, ein Modell aus dem Jahre 1976.

TC_93: Neben dem originalen 8er Stand in der BMW Halle 12 gab es noch einen weiteren Stand unten „im Keller“. Das hier gezeigte Modell war zwar nicht mehr so ganz original, die Jugend schien es aber zu begeistern. Rund 31000 Stück wurden von dem legendären 6er Nachfolger nur gebaut, es mag an dem teuren Preis gelegen haben. Trotz seiner 20 Jahre reift er bereist zum Klassiker und sieht selbst heute noch wie ein moderner BMW aus.

TC_94: Dieser hübsche „Donnervogel“ von Ford wurde so ab 1964 bis 1966 gebaut. Die Thunderbirds waren in den Staaten sehr beliebt und bildeten neben den Mustangs eine hübsche Einnahmequelle für Ford. Witziger Weise hatte jeder Donnervogel noch einen Beinamen aus dem Volksmund bekommen, dieser hier war ein gelifteter „Bullet Bird“.

TC_95: Eine automobile Ikone die jeder Autonarr kennt. Der Mercedes 300 SL Flügeltürer ist eine rollende Legende und wurde nur 1400 Mal gebaut. Im Preisvergleich konnte man alternativ rund zehn VW Käfer kaufen…

TC_96: Der Borgward Hansa 1500 war das erste deutsche komplett neu konstruierte Nachkriegsmodell, er trug die erste Pontonkarosserie und zeigte Fahrtrichtungsänderungen erstmals mit den Blinkleuchten statt dem „Winker“ an. Der Erfolgswagen wurde rund 243tsd Mal zwischen 1949 und 1954 gebaut.

TC_97: Das die Briten interessante Kleinserien bauen konnten weiß ja nun auch irgendwie jeder. Zwischen 1967 und 1976 wurde dieser Jensen Interceptor mit bis zu 384 PS gebaut, rund 4500 Exemplare entstanden und waren ähnlich exklusiv wie die Modelle von z.B. Maserati. Unter der Haube steckten übrigens Chryslermotoren.

TC_98: Für rund 12800 Euro konnte man hier BMW´s Coupé-Ikone den 3,0CSi erwerben. Rund 30500 Stück wurden vom 2,5CS bis hin zum 3,0CSl gebaut. Dieses Fahrzeug hatte zwar einige Mängel, im großen und ganzen war es aber ein ehrliches Auto, so schien es fast.

TC_99: Nein, das ist keine Isetta sondern eine Heinkel Kabine. Der Heinkel war rund 25cm länger, hatte hintere Notsitze, war allerdings deutlich schwächer motorisiert. Etwa 12tsd Stück wurden in den Jahren 1956 bis 1958 verkauft, ehe die Firma Heinkel in der britischen Firma Trojan aufging und dort noch bis 1966 existierte.

TC_100: Zum guten Schluss gab es nach dem Rundgang auf der Messe noch einmal den Besuch in Halle 12 und hier konnte ich dann ein schönes Foto von dem BMW Baur Cabriolet auf Basis E30 schießen. Die E30 Baureihe ist bereits in der Klassikabteilung bei BMW angekommen. Die Baur Cabriolets werden meist mit etwa 25% unter den Vollcabriopreisen angeboten, müssen sich allerdings nicht hinter ihnen verstecken. Hier übrigens schön als „Wintermodell“ mit Schneeketten und Dachski präsentiert.

 

March 05

Rückblick 2002-2009

Hallo an Alle!

 

Nun sind bereits über sechseinhalb Jahre mit dem 635er vergangen, und in diesen Jahren gab es etliche Dinge, die auf einem Bild eingefangen wurden. Schöne Autos, nette Menschen, Bilder aus dem Netz und vieles mehr. Bevor nun das berühmte „verflixte 7te Jahr“ für meinen 6er und mich anfängt, gibt es anbei ein paar schöne Bilder als Rückblick aus meinem Archiv, die stellvertretend die Jahre und das Erlebte nur am Rande wiedergeben.

 

Viel Spaß beim Anschauen, Texte gibt´s dazu wie immer auf meinen Seiten.

 

Gruss, Thomas

 

 

 

Bilderklärungen:

 

 

Bild 00: So fing das mit BMW und mir an. Mein „erster“ BMW und zugleich mein voller Stolz. 1996 habe ich mir diesen problemlosen 3er gekauft. Meine Eltern waren absolut nicht begeistert, meine Mutter hatte damals deutliche Bedenken bei dem PS starken Fahrzeug. Ein tolles Auto…, doch es folgten noch einige andere…

 

Bild 01: Die TV-Serie „Das Model und der Schnüffler“ begeisterte mich damals nicht nur wegen dem tollen Duo Bruce Willis und Cybil Shepherd, sondern bot auch einen 635CSi, der bei diversen Verfolgungsjagden durchaus mal eine Macke abbekommen hatte. Das waren halt die frühen 80er und ein Faible für BMW hatte ich schon als Kind…

 

Bild 02: Dieses Bild entstand im Mai 2004 in San Francisco, Kalifornien, USA. Bei einem kleinen Fußmarsch vom Hafen hoch zum Coit Tower entdeckte ich diesen hübschen 535i, in gewagten Weiß. Es war nicht der Einzigste alte BMW, denn E28 fuhren u.a. recht häufig in der Stadt herum.

 

Bild 03: Die berühmte Oldtimerrallye „2000 Kilometer durch Deutschland“ brachten z.B. das bekannte TV Gesicht Jean Pütz und einen BMW 507 zur BMW Niederlassung in Dortmund. Nach kurzem Eingreifen der Mobilen Tradition lief der 507 auch wieder.

 

Bild 04: Meine erste Oldtimerrallye bzw. Ausfahrt von der BMW Niederlassung in Dortmund. Klassiker bis Baujahr 1988 konnten daran teilnehmen. Das damalige Team rund um die Herren Rugalla/Geburtig stellten für einige Jahre eine fantastische Veranstaltung mit etwa 70%igem Stammpublikum der Ausfahrt auf die Beine. Schöne Aufgaben, schöne Strecken und ein harmonisches Publikum machten diese Ausfahrten zum absoluten Erfolgsträger. Leider findet diese Ausfahrt nicht mehr statt, die Gründe bleiben hier mal nicht genannt, ein wirklicher Verlust für die BMW Szene im Ruhrgebiet/Sauerland.

 

Bild 05: Pauls Bauernhof ist das BMW Event für alle Baureihen in NRW. Doch an diesem Tag im Jahre 2004 versanken die BMW´s auf der Wiese im Schlamm und Dreck. Die meisten Fahrzeuge mussten mit einem Porsche Diesel aus dem Feld geholt werden…, mein 6er zum Glück nicht, allerdings holte ich abends bei der Reinigung des Fahrzeuges etlichen Dreck aus den Radkästen.

 

Bild 06: Jaja, auf dem Ländle können auch mal ein paar Kühe die Weiterfahrt von Klassikern verhindern. Ich fand´s lustig…

 

Bild 07: … und die anderen Fahrer hinter mir stauten sich schön hintereinander. Zwangspause für die BMW Fahrer.

 

Bild 08: Eine Ausfahrt zu einem BMW Treffen im Ruhrgebiet, doch der Weg über den Rheinlanddamm in Dortmund war die falsche Idee. Massenstau am frühen Sonntag Morgen aufgrund von Straßenarbeiten… Den E9 gibt es leider nicht mehr, ein Unfall zerstörte den Wagen…

 

Bild 09: Wie die Zeit doch vergeht? Mein ehemaliger E34 und der E3 vom Hannes. An diesem Tag war ich Beifahrer und genoss die Ausfahrt mit einem sehr leistungsstarken BMW. Ein schöner, kultivierter Klassiker mit einem Hauch der „Moderne“…

 

Bild 10: Nein, das Bild steht nicht stellvertretend für die Abwrackprämie. Dennoch sind die Chancen für die Reanimierung dieses Klassikers eher gering. In einem recht merkwürdigen laden in Dortmund stand dieser Wagen zum Verkauf. Die restlichen Fahrzeuge waren auch eher Zustand 4 im Mittel und „schlimmer“…

 

Bild 11: Immer noch ein (unbezahlbarer) Traumwagen für mich. Ein BMW 3000 oder Glas 3000 GT. Für mich selbst heute noch eines der schönsten Coupés überhaupt. Zwischen 1966 und 1968 wurden nur rund 666 Fahrzeuge produziert, über 50% mit dem BMW Emblem auf der Haube.

 

Bild 12: Lange ist es her, denn früher gab es immer einen „Fahrzeugwechsel“. Mein 6er stand leider nicht vor der Haustür sondern ein paar Kilometer weiter entfernt in einer Tiefgarage.

 

Bild 13: Im Jahre 2005 konnte dieses Foto entstehen. Rechts neben meinem 6er steht ein BMW 745i Turbo vom Peter aus Dortmund. „Das dynamische Duo“ war an jenem Morgen zu einem BMW-Treffen auch recht flott unterwegs, hier gab´s eine Kaffee-Pause…

 

Bild 14: Ein Hindernisrennen? Nein, nur ein Kreisverkehr bei einer Ausfahrt, vor mir ein BMW 520/6 in Sierrabeige vom Mike und davor ein BMW 528i in Ascottgraumetallic vom Uli , beides natürlich E12…

 

Bild 15: Der Frajo und die Technik. Schönes vom Laptop gab´s auch mal zu sehen bei einem Treffen…

 

Bild 16: Ein Bild zum Schmunzeln. Der Erwin bewies auch Humor…

 

Bild 17: Oh, welch grauenvoller Tag. Hilgen war angedacht, doch mein 6er wollte da anscheinend nicht hin. Er soff auf der Autobahn ab und ließ sich nicht mehr starten. An einer Shell-Tankstelle in Wuppertal Oberbarmen kam dann der Abschleppwagen. Die ADAC-Diagnose war Lagerschaden, am Montag drauf war man bei BMW allerdings sehr ratlos über die Diagnose, denn der Wagen sprang ohne Probleme an, lief seelenruhig weiter, abends konnte ich ihn abholen. Das Rätselraten um den Defekt konnte erst nach einem halbem Jahr gelöst werden, ein korrodierter Stecker war Schuld am Absaufen des Wagens. Nach dem Tausch und einer Reinigung der Einspritzdüsen lief der 6er bis dato fehlerfrei weiter.

 

Bild 18: 1000 Mal ist nix passiert…. Und das 1001 Mal hab ich den Pfosten des Parkplatzes vor dem Büro leider nicht verfehlt. Ein kleiner Knall mit unschönem Ergebnis am 5er. Das kommt von übermäßigem, dauerhaften Stress bei der Arbeit. Zum Glück nur eine Bagatelle und kein richtiger Unfall…

 

Bild 19: Ein schöner 6er und hier kam erstmals die Frage oder der Gedanke nach einem weiteren Fahrzeug auf. Der Michael wollte zu dem Zeitpunkt seinen 6er eventuell verkaufen, Interesse hatte ich gehabt, ein anderer hat Monate später zugeschlagen. Farbe und Zustand waren einfach herrlich…

 

Bild 20: Der Oliver und die Michaela stehen hier mal für all die netten Menschen und Kontakte, die man über die Jahre auf den Treffen geknüpft hat! Na Oliver? Wann sehen wir uns mal wieder?

 

Bild 21: In Hilgen und in Wuppertal kam die Erkenntnis, dass markenoffene Oldtimertreffen etwas ganz besonderes sind. Hier spricht jeder mit jedem und die Vielfalt an Fahrzeugen ist gigantisch. Keine Clubs, kein strenges Regelwerk, einfach nur schöne Autos und gute Laune…

 

Bild 22: Mit der interessanteste 6er, den ich je gesehen habe. Brasilbraunmetallic und Lederpolster Lama sind eine fantastische Kombination. Die Mischung von Schnitzer- und Alpina-Accessoires eher nicht so. Zu dem Zeitpunkt hatte dieser 6er rund 400tsd Kilometer auf dem Buckel, sah allerdings wie neu aus.

 

Bild 23: Schönen Dank an den Frank, denn diesen hübschen Alpina durfte ich mal kurz bewegen. Es ist die berühmte Nummer 3, also jenes Fahrzeug, welches auf Werbebildern unter der Concorde abgebildet war. Mittlerweile ist der Wagen verkauft worden, in meinen Augen ein Spitzenfahrzeug und damals in absolutem gepflegten Bestzustand!

 

Bild 24: Dieser Mini One steht stellvertretend für den grässlichsten Leihwagen aller Zeiten. Die Farbe Electric-Blue-Metallic hatte ja noch was für sich, aber der 90PS Motor war ruppig und schlecht gelaunt. Billigplastik konnte man überall finden, die Begeisterung fiel recht schnell bei dem Wagen. BMW baute das Faceliftmodell und den Nachkommen aber deutlich besser…

 

Bild 25: BMW 528e im US-Look vom Daniel. Ein herrliches Fahrzeug, hatte mir trotz der aufgesetzten Stoßstangen sehr gut gefallen, fast voll ausgestattet war dieser Wagen zudem auch noch. Inzwischen ist er verkauft worden und seitdem wurde er nie wieder gesehen…

 

Bild 26: Voll gefressen , satt und Müde? So gehen meist die BMW Treffen nach herrlichen Ausfahrten und etlichen Benzingesprächen zu Ende…

 

Bild 27: „It always rains at Nürburgring…“ aber trotzdem ist es mit der geilste Ort der Welt. Hier stehen der 6er vom Chris aus Dortmund und meiner nebeneinander im Fahrerlager am Ring. Trotz des Wetters ist die Stimmung klasse, Unterschlupf fanden wir damals bei den Pontonfreunden bei Mercedes und stellten fest, soooo unterschiedlich sind doch BMW und Mercedesfahrer gar nicht. Ein Tag der Spitzenklasse war das…

 

Bild 28: „Mittendrin, statt nur dabei…“, hier konnte man in der Boxengasse alles hautnah erleben, Adrenalin pur…Geil !!!

 

Bild 29: Haubenschmuck der Sonderklasse, die Amis hatten es in den 50ern und 60ern einfach „drauf“…

 

Bild 30: Die Vernunft hat mich abgehalten diesen E21 zu kaufen. Kleine Beule vorne rechts, durchgescheuerter Fahrersitz, Automatik, allerdings nur 1250 Euro. Beinahe hätte ich ihn gekauft, zum Glück hatte ich keinen Platz frei…

 

Bild 31: BMW Ausfahrt an der NL in Dortmund, hier ein klassischer 503. Einer von rund 412 gebauten Fahrzeugen mit einem bärenstarken und immer noch sehr fitten V8. Ich hatte bereits mehrmals das Vergnügen, hinter diesem Wagen herzufahren.

 

Bild 32: Der Jost mit seinem damals „neuen“ Spielzeug, einem BMW 326. Man fährt definitiv in einer anderen Welt, allerdings hatten die Vorkriegsjahre auch ihren Reiz. Das ein solches Auto heute fast alle 400 km abgeschmiert werden muss, fällt umso mehr auf, denn was sind schon 400km? In den 30ern eine Menge…

 

Bild 33: Und da bin ich mal wieder bei der Ausfahrt dabei. Der 6er war ebenfalls in Ausfahrtlaune, hier neben einem E9…

 

Bild 34: Niemand hatte behauptet, dass ein 3200CS langsam wäre. Das Durchschnittstempo auf den Landstraßen wurde von diesem flotten Duo vorgegeben, dahinter war mein 635CSi und nicht allzu großer Entfernung folgten diverse V8 Barockengel. Seitdem steht übrigens ein 3200CS, von dem nur rund 587 Stück gebaut worden sind, auch auf meiner Wunschliste…

 

Bild 35: BMW Treffen in Kassel und ich fürchte, ich hab dem Besitzer dieses 3ers etwas auf die Füße getreten. Am E36 finde ich Calypsorot unschön, am E30 schaut´s deutlich eleganter aus. Dennoch, dieses Fahrzeug hier ist durchaus selten, so viele Baur haben auch nicht im guten Zustand überlebt…

 

Bild 36: Ein nicht alltägliches Bild, E21 3er, E28 5er und E24 6er auf der Autobahn…

 

Bild 37: Fahrsicherheitstraining mit den E34ern in der Nähe von Köln in Weilerswist. Ein sehr spaßiger Tag war das!!!

 

Bild 38: Links ist der M5 vom Christian, rechts mein damaliger 520i Executive Edition am Abschluss des Fahrertrainings.

 

Bild 39: Der 6er Pick Up vom Ralf, ein klasse Fahrzeug!!! Sieht man ja auch nicht alle Tage…

 

Bild 40: Farben und Felgen, ein schönes E12/E28 Bild…

 

Bild 41: Fünf, Sieben und Sechs. BMW´s der 80er…

 

Bild 42: Tuning und Originalos passen nicht wirklich zusammen, oder doch? Nachdem man doch so das eine oder andere bekannte Gesicht getroffen hatte, kam die Meinung auf, „Einmal und nie wieder“… Bastelbuden und die lauteste Anlage bekamen einen Pokal, nahezu alle Klassiker gingen leer aus…

 

Bild 43: Das war die IAA in Frankfurt und zwar genau die Messe, wo der E9 als Vorgänger des E63 6ers genannt wurde. Und der E24 als „erster“ 6er? Hat´s nicht gegeben… Peinlich. Allerdings geht´s hierbei um das damals neue I-Drive System im 6er, ich fand es nicht wirklich schwer zu bedienen….

 

Bild 44: Der „bessere“ 6er wurde von Fisker gebaut. Im Anfang habe ich die 6er Form sehr skeptisch angeschaut, es dauerte ein paar Jahre, bis die Silhouette überzeugte. Dennoch geht es harmonischer beim Fisker. Ein Traumauto…

 

Bild 45: Ohne Worte…

 

Bild 46: Haifischnasen in Hilgen…

 

Bild 47: Spontanausflug im Sauerland, hier vor einer Drahtzieherei in Ihmert.

 

Bild 48: Obwohl das eine andere Welt war, die E34 Treffen hatten auch immer etwas…

 

Bild 49: Wintereinbruch im Sauerland, in der Nacht hatte es heftig geschneit und zum Glück hatte ich an dem Tag ja einen Termin zum Reifenwechsel. Doch wie kommt man dahin mit Sommerreifen?

 

Bild 50: Das hatte zum Glück noch so eben geklappt, allerdings blieb ich dann vor meinem damaligen Reifenhändler im Schnee stecken. Bei einer heißen Tasse Kaffe schaute ich durch die festgefrorene, und somit nicht mehr zu öffnenden Eingangstür später raus, und sah zu, wie drei Angestellte Hof und feststeckende Autos freischaufelten…

 

Bild 51: Die Raverszene nimmt zunehmend Klassiker in Beschlag und …

 

Bild 52: … schmückt sie zuweilen mit recht merkwürdigen Accessoires aus. Die Norddeutschen sind schon manchmal ein komisches Völkchen…

 

Bild 53: Dieser Lancia Fulvia Berlina steht für die vielen hundert Autos und Bilder, die niemals veröffentlicht wurden. Mit rund 192tsd Stück ist dieser Lancia ein erfolgreicher Wagen zwischen 1963 und 1972 gewesen.

 

Bild 54: Der E34 sollte nach knapp 260tsd km weg, der E39 kam hinzu… Ein Wechsel, der sich lohnte, denn der E39 ist ein zuverlässiger Wagen im direkten Vergleich zum E34. BMW setzte hier wieder Qualität auf vier Räder…

 

Bild 55: Kurz vor der Ablöse. Übrigens hatte der aktuelle Motor zu dem Zeitpunkt nur rund 60tsd gelaufen…

 

Bild 56: Trotz hoher Gesamtlaufleistung wurden hier viel zu viele Teile getauscht. Als der Wagen vom Aufbereiter kam, wurde das Herz weich und der Verkaufswille sank. Sollte man ihn vielleicht doch behalten? Doch auch bei einer folgenden Verkaufsodyssee zeigte sich, so einen 5er will keiner mehr haben, gepflegt hin oder her… Er ging in den Irak…

 

Bild 57: Auch solche Bilder muss es geben, hier die (Reise-)Leselektüre vom Nachwuchs vom Jost.

 

Bild 58: 5er Treffen in Kempen, ein Treffen der Superlative. Das Wetter war schlecht aber die Stimmung war klasse. Eine schöne Ausfahrt, ein Stadtrundgang mit erzählter Geschichte und etliche schöne 5er jeden Alters gab es an jenem Tag.

 

Bild 59: Der schönste 6er aller Zeiten??? Farbe und Zustand waren einmalig, hätte man vom Fleck weg klauen können… Absolut mein Geschmack, vielleicht auch wegen der TRX-Bereifung.

 

Bild 60: Zu den Treffen muss man ja erst einmal auch hinfahren. Doch was ist, wenn diese Strecke viele nutzen? Oder besser gesagt zu viele? Stau auf dem Ruhrschnellweg A40 (oder auch Ruhrschleichweg genannt) in der Höhe vom Thyssen-Krupp-Stahlwerk.

 

Bild 61: Ohne Worte…

 

Bild 62: (Teil-)Ausblick…

 

Bild 63: Wo tankt man mit seinem 6er am Liebsten? Natürlich an der Zapfsäule Nummer „6“…

 

Bild 64: Das Braunschweig-Treffen der 5er IG ist auch immer ein Highlight gewesen. Ob´s künftig stattfinden wird, bleibt ein Rätsel, der Grund bleibt mal nicht genannt…

 

Bild 65: Selbst Fernsehen gab´s bei der Dieseltruppe und Videos von Drift´s und anderen Dieselpoweraktionen…

 

Bild 66: Unwetter sind nicht unvermeidbar, allerdings bei Ausfahrten mit einem Klassiker gar nicht gerne gesehen. Während der 6er bei dem Regen angepasst gefahren wurde, landeten später diverse Autos bei starkem Regen im Graben auf der A2…

 

Bild 67: Routenbeschreibungen kann man auch ausdrucken, im „günstigsten“ Fall stimmen auch alle Angaben.

 

Bild 68: Was müssen doch die 60er und 70er Jahre für eine „bunte“ gewesen sein. Dieses Bild macht Stimmung, VW, Ford und Opel zeigten selbst bei spießigen Autos mutige Farben. Und heute???

 

Bild 69: Die berühmteste „Lady“ im Autogeschäft. Seit über 100 Jahren auf dem Kühler der automobilen Königsklasse zu finden.

 

Bild 70: Das lassen wir mal so stehen… *g*.

 

Bild 71: Drei, Fünf und Sechs in Reih und Glied…

 

Bild 72: Hier ein BMW 319 bei der Oldtimerrallye „2000km durch Deutschland“…

 

Bild 73: Klassiker im Regen, welch ein Jammer…

 

Bild 74: Ein lieber Freund, der Peter mit seinem 745i Turbo…

 

Bild 75: Wenn Ausfahrten unfreiwillig gestoppt werden, kurz zuvor gab es einen Unfall in einer engen Kurve und ein Bus versperrte den weg…

 

Bild 76: Einfach feudal! BMW Klassikerausfahrt im Hochsommer mit Mittagsrast am edlen Restaurant…

Bild 77: Von einem 6er Cabrio träume ich auch noch, dieses Vehikel wurde einst einmal bei Ebay angeboten. Die Bilder waren damals recht viel versprechend, ein Fahrzeug, dass seitdem nicht mehr aufgetauscht ist…

 

Bild 78: Dieses Bild steht symbolisch für ehemals schöne Treffen, die so oder gar nicht mehr stattfinden werden. Schade drum…

 

Bild 79: Spaß muss auf jedem BMW Treffen sein, der Mike (Michael) kann´s bestätigen…

September 22

Bilder vom 6ten Sauerlandtreffen der 5er IG E12E28 vom 24.08.08:

Hallo an alle Teilnehmer und Nichtteilnehmer,

 

Unter dem Tagesmotto „Berge-Täler-Seen“ startete eine wunderschöne Ausfahrt am Samstag in Wenden. Dort fanden auch für die ersten zwei Stunden des Tages Benzingespräche statt. Der Schwerpunkt der rund 20 Fahrzeuge lag auf dem E28, allerdings war der E12 ebenfalls recht stark vertreten. Außer meinem 6er nahm noch ein weiterer 6er teil, ein M635CSi, der kurz zuvor am Nürburgring auf einer Auktion für einen hier nicht genannten Preis ersteigert wurde. Näheres zum Fahrzeug wird bei dem entsprecheneden Bild erklärt.

 

Der erste Teil der Ausfahrt endete an dem Aussichtsturm „Hohe Bracht“ Nähe Lennestadt, wo man nicht nur sehr üppig und sehr gut essen konnte, sondern auch den Ausblick über einen Teil des Lennetals geniessen konnte. Auf dem Parkplatz gab es neben Benzingesprächen auch noch gute Möglichkeiten, ein paar Schnappschüsse von den Fahrzeugen zu machen.

 

Anschließend ging es weiter über Stock und Stein. Einige Strecken machten einfach nur Spaß, vor allen Dingen überall da, wo wirklich nur ein Fahrzeug auf die Straße passte.

 

Gegen 17/18 Uhr endete die Ausfahrt am Samstag in der Nähe bei Meinerzhagen in einem Gasthof, der bei einem der ersten Sauerländertreffen schon einmal ein Bestandteil war..

 

Am Sonntag startete die Ausfahrt wie üblich an dem bekannten OBI Parkplatz in Meinerzhagen an der A45. Rund 70-80% der Teilnehmer nahmen auch am Samstag bereits die Fahrt auf. Der hohe Anteil der „Wiederholungstäter“ spiegelt auch einfach die gebotene Qualität des Treffens im Sauerland wieder. Unter dem Motto „Wälder-Schluchten-Panoramen“ ging es nach den Benzingesprächen auf eine ebenso schöne wie auch spektakuläre Ausfahrt. Als Zwischenstopp gab es bei dem Museum der Sauerländer Kleinbahn in Hüinghausen nicht nur eine Menge an Technik aus vergangenen Tagen zu sehen, sondern es gab auch eine schöne Führung über das Gelände und durch die angrenzenden Hallen. Dort konnte man z.B. eine Dampflokomotive bewundern, die gerade zu Wartungszwecken in der Halle stand. Der Tag und die Ausfahrt endete in einem Sauerländischen Gasthof, der aufgrund der gebotenen Qualität der Speisen besser nicht genannt werden sollte (kann ja mal passieren *g*).

 

Alles in Allem erst einmal noch nachträglich einen herzlichen Dank an die Organisatoren Stefan und Mike, die es zum sechsten Mal in Folge geschafft haben, ein fantastisches Wochenende rund um die alten BMW´s auf die Beine zu stellen. Die Zweitagesveranstaltung ist bereits zum zweiten Mal ein voller Erfolg!

 

Wer sich im Sauerland trifft, der weiß mit der Zeit, dass es sich um ein Premiumtreffen und die große BMW Familie aus 3er,5er, 6er und 7er oder ggf. ältere Fahrzeuge handelt (war ja schon alles dabei in den letzten Jahren). Anbei ein paar Impressionen der beiden Ausfahrtstage, bei dem sogar das Wetter zum großen Teil mehr als mitgespielt hatte!

 

Gruss, Thomas

 

 

Bilder vom Samstag, dem 23.08.08

MK_01: Kurz vorm Ziel am Samstag Morgen…

MK_02: Hab ich mich in der Uhrzeit vertan? Niemand hier, nur mein 6er…

MK_03: erst kam Mike´s Vater mit dem E12, dann der Stefan mit E28…

MK_04: Dieses Fahrzeug gab es sonst anders zu betrachten, es wurden die Radläufe in Chrom entfernt und es gab neue „Schuhe“ für den E28. Außerdem wurde der 528er mit einem neuen Kennzeichen versehen… schönes Fahrzeug.

MK_05: Mal eben aus der Nähe von HH heruntergekommen ist dieser schöne Alpina B7 Turbo. Ein Spitzenfahrzeug.

MK_06: Holländischer Besuch mit schicken Alpinas…

MK_07: Ein wunderschöner „nackter“ 520i in Opalgrünmetallic. Gerade mit diesen Felgen ein absolut stimmiges Bild, ein herrliches Fahrzeug aus dem Sauerland.

MK_08: Frisch am Nürburgring ersteigert, die Summe sei mal nicht genannt. Es handelt sich um einen Zobelbraunen M635CSi aus erster Hand und rund 130tkm auf dem Buckel. Bis auf wenige Stellen ein fantastisches Fahrzeug, das Leder ist übrigens Büffelleder, herrlich.

MK_09: Ein herrlicher 535iA E28. Übrigens hat der Jost den blind bei Ebay ersteigert. Bis auf einen kleinen Lackmangel war der wohl fehlerfrei…, Farbe Lachssilber.

MK_10: Ein herrlicher M535i, selbst die Hartgefelgen sehen klasse aus.

MK_11: Nochmals der 6er von hinten…

MK_12: Ein 525e vom Axel…

MK_13: Der schnelle Klaus…

MK_14: Der 528i vom Ulli in Ascotgraumetallic, ein klasse Fahrzeug.

MK_15: Der „neue“ vom CC, Farbe Sierrabeige, für mich der heimliche Star des Tages. Ein sehr schönes Fahrzeug, auch gerade wegen der gelben Leuchten…

MK_16: Die Klorolle gehört dahin *g*…

MK_17: Noch ein sehr schöner 525 Vergaser E12, ein herrlicher Wagen.

MK_18: Ein Nicht-BMW, aber IG-Mitglied…(unschwer erkennbar)

MK_19: Der 5er vom Ben, so schön wie immer…

MK_20: Sonderaccessoire im Fond : Der BMW Kühlschrank…

MK_21: …natürlich mit leckerer Reiseverpflegung, ein MUSS für jeden BMWler *g*!

MK_22: Frajo und sein 5er. Mittlerweile hat der Eta rund 475000 km gelaufen. Bei der halben Million gibt´s übrigens eine Schönheitskur und ein Pflegepaket.

MK_23: Ein schöner und schlichter E28 in Broncitbeigemetallic.

MK_24: Der weiße 5er vom Arndt…

MK_25:  „3“ + „5“+ „6“…

MK_26: Der 5er vom Julian mit Haubenverhüterli. Gar nicht so schlecht…

MK_27: „Gentlemen, start your engines…”

MK_28: Ungeduldiger M635Csi....

MK_29: Und schon ist er vorbei gezogen...., ich für meinen Teil wollte die Ausfahrt lieber genießen…, der Rest hinter mir auch.

MK_30: Nicht immer so schön hintereinander, zwischendurch gab´s mal nen LKW…

MK_31: Lennestadt, hier das Ausflugsziel Hohe Bracht, leider im Regen…

MK_32: Und noch mehr 5er…

MK_33: Viele hungrige und Wasserscheue Menschen stürmen den Essensaal…

MK_34: Das Ausflugsziel Hohe Bracht kann man ruhigen Gewissens empfehlen. Gute Preise, sehr gutes Essen, sehr große Portionen! Es gibt noch gutes Preis-Leistungsverhältnis, gepaart mit einem schönen Ausflugsziel…

MK_35: Fast alle 5er und 6er…

MK_36: Der Nachkommer Benny samt Freundin im M5.

MK_37: Nicht minder langsamer als der M5, der Alpina braucht sich nicht verstecken…

MK_38: Einmal mit und einmal ohne „M“, meiner steht rechts *g*.

MK_39: Entweder rennen sie weg oder gucken sie weg beim Fotografieren… tztzzt…

MK_40: Und weiter geht´s im Sauseschritt…

MK_41: Hier gibt´s Berge, Täler und später auch den See zu sehen. Motto erfüllt… *g*

MK_42: Verfolgerfeld…

MK_43: Und wieder leichter Nieselregen im Sauerland, die Stimmung bleibt allerdings bestens…

MK_44: Also die müssen hier irgendwo ein Nest haben, nur BMW´s in einer Schlange…

MK_45: Pinkelpause? Neeee, Fotopause…

MK_46: Ab ins Feld? Wo kommen nur die BMW´s her? Der 3er Fahrer musste Zeit mitbringen…

MK_47: Letzter Tagespunkt, eine Gaststätte in der Nähe von Valbert…

MK_48: Der M635CSi und sein Besitzer rechts, nicht der einzigste BMW im Bestand…

MK_49: 5er parken….äääähhhh….hier.

MK_50: IG-Mitglied mit sehr netten 7er. Dem Besitzer hab ich ein wenig mit dem angewitterten Chrom geholfen, ich hoffe der Chrom erstrahlt nun wieder?

 

Bilder vom Sonntag, dem 24.08.08

MK_51: Ein verdammt guter und schicker 535i, ein wirklicher technischer Bruder meines 6ers. Und ebenfalls in Polaris lackiert…

MK_52: Silber? Seltene Farbe beim 5er, oder nicht? *g*

MK_53: der schönste E28 am Platze, der M5 mit Stoffausstattung vom Jost und hübschen Spinnenbeinchen.

MK_54: Alles Wiederholungstäter vom Vortag *g*.

MK_55: Zwei mal 3,5 Liter Hubraum, zweimal BMW = Leckere Autos

MK_56: Silber an die Macht???

MK_57: Hier sehe ich Schwarz…

MK_58: Christians schöner 3er! Übrigens ein 325e…

MK_59: Das schönste 5er Heck…

MK_60: Technisch und von der Karosserie her perfekt. Am Lack wird noch etwas getan… ebenfalls ein neues Projekt vom derzeitigen Besitzer.

MK_61: Der Oliver kam auch mit seinem M535i…

MK_62: Und der Jörg kam auch. Vorsicht!!! Die Bezeichnung täuscht, hier steckt Leistung unter der Haube. Ein schönes Fahrzeug…

MK_63: Stefans 5er von hinten…

MK_64: Das Sahnestück vom Benny. Der M5 wurde übrigens besser aufgebaut als BMW es jemals selber gemacht hat. Kann man nicht oft genug erwähnen…

MK_65: Der Patrick. Auch er wechselte den Wohnort, nun in Dortmund zu Hause…

MK_66: Und noch ein M535i. Gibt´s auch wie Sand am Meer!?

MK_67: Ein wunderschöner E30 als Cabrio…

MK_68: Benzingespräche und jede Menge Autos…

MK_69: Auch Frajo ist wieder dabei. Schön, dass wir zwei mal wieder ein Schwätzchen halten konnten!

MK_70: Ich glaube es ist Rubinrotmetallic…

MK_71: Los geht´s zum ersten Teil der Ausfahrt…

MK_72: Vom M535i gejagt und noch jede Menge anderer 5er…

MK_73: Noch immer wird viel Holz ins Ausland verkauft, Sturm Kyrill hat ordentlich im Sauerland gewütet, ein Schaden, der für rund 30 bis 40 Jahre spürbar und sichtbar sein wird…

MK_74: (Un-)scharfe Verfolger…

MK_75: Das kleine Eisenbahnmuseum in Hüinghausen. Empfehlenswert!

MK_76: Inmitten der Teilnehmer der Nachkommer Stefan aus Essen…

MK_77: Noch ein Nachzögling, ein wunderschöner E9 3.0CSi. Ein perfektes Fahrzeug…

MK_78: Der Rost ist da aber die Restauration der ehemaligen Inselbahn kommt…

MK_79: Zuhörer beim Vortrag…

MK_80: Aufgesattelt….

MK_81: eine der Lokomotiven in dem Museum…

MK_82: Sagt alles…

MK_83: Die Waggons durften bestiegen werden…, Technik zum Anfassen.

MK_84: Der 6er vom Stefan in Ferrarirot und hübschen Zenderfelgen. Die werden wohl leider runter kommen…

MK_85: Ausblick…

MK_86: Der 5er vom Stefan aus Essen.

MK_87: Und los geht die Fahrt, dieses Mal mit E9 in Front…, herrlich *g*.

MK_88: Ob ich die abhängen kann? *g*

MK_89: der Patrick bleibt dran…

MK_90: Fotopunkt inmitten vom Sauerland….

MK_91: Und raus aus den Autos…

MK_92: Herrlich, voll im Motto „Wälder-Schluchten-Panoramen“…

MK_93: Der schöne 535i in Polaris…

MK_94: Der stehende Korso…

MK_95: Der schicke M5…

MK_96: Man sieht es nicht, aber hier halten wir wegen Gegenverkehr. Der ältere Herr im Opel Astra musste leider zurück fahren, wir waren in der Überzahl *g*. Er wird sich bestimmt gefragt haben, warum er an diesem Tag hierher fahren musste, der Rückweg zur nächsten Einbuchtung war länger zurück und unschön zu fahren…

MK_97: „Six in a Row…“

MK_98: Endstation im Sauerland. Essen fassen...

MK_99: Schnauzenvergleich…, ja, wir sind verwandt…

MK_100: Ein schönes Wochenende geht zu Ende.., leider.

 

August 26

Pauls Bauernhof : Bilder vom 16.08.08

Hallo an Alle,

 

Paule war eigentlich so gut wie immer oder war es doch dieses Mal ein Quäntchen besser als früher!?

 

Das Wetter war Weißblau und die Stimmung herrlich, Petrus hatte ein herz für die BMW´s. Etliche Schwätzchen mit Freunden und Bekannten rundeten das Treffen zu einem absoluten Leckerbissen ab. Zudem war es eine Art „Festival der Klassen“. Der Klassiksektor ist sichtlich gewachsen, die Bastelbudenfraktion etwas gesunken, mit rund 120 bis 150 Klassikern hatte man hier in etwa aufwarten können, das dürfte rund knapp einem Drittel der Besucher darstellen.

 

Etliche E24, E28, E21 und sehr schöne originale E30 gab es zu sehen, oft auch Einzelstücke bzw. Einzelfahrzeuge der Baureihen 2000CS, den 3,0CSl, den E9 und den E3 in der Einstiegsversion und viele weitere Baureihen mit weiteren schönen Exemplaren.

 

Die Pokalverleihung war dieses Jahr die Beste, die ich in all den Jahren „nicht“ miterleben durfte. Statt sich wie sonst über die merkwürdigen Bewertungsmethoden der „so genannten“ Fachjury zu wundern oder zu ärgern, standen wir in diesem Jahr als netter Unterhaltungstrupp bei den Autos. Neben Helge, Sascha, Frank und vielen anderen aus dem Forum, hat es mich noch sehr gefreut, auch mal „neue“ 6er und 5er Gesichter kennen zu lernen, u.a. den Oliver mit seinem E28 Servicemobil! Dieser Wagen ist ein absoluter Hingucker.

 

Pauls Bauernhof ist und bleibt eine wahre Institution von einem BMW Treffen, hier trifft man Gott und die Welt und das Baureihen übergreifend. Und wenn man -wie oben erwähnt- dem Pokalblödsinn fern bleibt, ist auch noch der Abend schön! *g*.

 

Die folgenden Bilder geben einen kleinen Einblick vom Treffenstag!

 

Gruss an Alle,

Thomas

 

 

Bilderklärungen:

PB_01: Start aus der neuen Heimat, mit Papierkarten durch einsame Landstraßen….

PB_02: Und das ist Ruhrgebiet LIVE. Der Pott kocht….(noch immer)

PB_03: Tja, da hatten sich die Leutchen aus dem BMW-Voten Forum getroffen und dachten, ich würde dazu gehören. Aber ich hab auf nen E28 gewartet…

PB_04: und zwar auf den M5 vom Benny *g*

PB_05: Und die Frage des Tages lautete : „Hey Thomas, Du bist ja doch hier, aber wo ist Dein Auto???“ Jaaaa, aus „MK“ wurde nun „BOT“…., dauert wohl ein Weilchen, bis sich das herumgesprochen hat *g*. Dieser 6er gehört immer noch mir! Zur Tarnung hab ich in diesem Jahr den dritten Felgensatz drauf…

PB_06: Hier sieht man links nen M5 und rechts nen M5…

PB_07: Sascha´s M635CSi…

PB_08: Jörg´s 635CSi. Einen Pokal gab es für diesen wunderschönen 6er nicht, da er viel zu original war!

PB_09: es gibt auch noch schöne E30 Cabrios im Originalzustand, hier ein 325i in Malachitgrünmetallic!

PB_10:  Die klassische Kombi, Silber und Schwarz, ich finde es schön!

PB_11: Ein schöner E12, hier ein 528i mit Ballonreifen in 14 Zoll und Speichenalpinas.

PB_12: Nix Spektakuläres und bis auf die weißen Blinker einfach schön Original, ein E30 mit Kreuzspeiche!

PB_13: Die Autos vom Michael…

PB_14: Links ein weitere M5, der soll für rund 15tsd Euro den Besitzer wechseln, wie auch schon in den letzten beiden Jahren davor…, rechts ein schöner Alltags-E28.

PB_15: Doppel-M Rot-Weiss, der weiße M5 gehört dem Benny…

PB_16: Auch wieder unspektakulär, ein originaler E30.

PB_17: Das neue Spielzeug vom Stefan, ein E21 Baur Cabriolet. Nach dem Verkauf seines Baurs hat er gemerkt, dass ihm etwas fehlt und so wurde recht spontan dieser Wagen hier gekauft. Die Technik ist Top, die Karosse noch nicht. Kommt noch…

PB_18: Im vergleich zum 6er wirkt der 8er irgendwie groß. Dieses Exemplar hat mir recht gut gefallen…

PB_19: Noch ein schöner E24…

PB_20: Der 633CSi in weiß, ein schöner Wagen , war auch schon mal in der BMW Scene abgebildet.

PB_21: Der 6er vom Mike, leider stand tagsüber nur das Auto da, Mike musste leider weg.

PB_22: Immer wieder schön, dieser M3 in Hennarot!

PB_ 23: Ein spätes E30 Cabrio, ab Werk am Schönsten…

PB_24: Der 6er vom Oliver, einer der wenigen überlebenden in Opalgrünmetallic.

PB_25: Dieser Rennlook ist sehr gelungen, allerdings nicht der Einzigste E30 in diesem Outfit an diesem Tag. Alf Dickhaut kam mit seinem und ein zusätzlicher E30 wurde noch auf der Tuningwiese gesichtet…

PB_26: Mike und Stefan hatten Durst… *ggg*. Wurde hier ein Regenwald gerettet!?

PB_27: Das Ende des guten Geschmacks. Nun hat man die Chance einen originalen E32 als verlängerte Limousine zu bekommen und dann macht man so was draus…

PB_28: Nicht ganz original, aber dennoch ein interessanter Wagen.

PB_29: Ich konnte es schwer abschätzen, aber unter den Nullzwo´s war dieser Touring garantiert der Schönste und Beste. Hier ein 2002 in Baikalblaumetallic. Mängel? Null. Eher Neuwagencharakter.

PB_30: Hier ein E3 im fast zeitgenössischen Tuning-Look. Ich glaube, es war „nur“ ein 2500er…

PB_31: Hier ein 5er E28 in Balticblau.

PB_32: Der schöne 6er vom Ralf, übrigens ein B7 Turbo.

PB_33: Und noch ein schöner 6er, mittig stehend übrigens der Ralf und rechts daneben sein Sohn. Vorm Herrn Links stehend habe ich leider nicht den Namen parat, aber er ist bestimmt schon das dritte Mal beim Paule dabei. Der 6er hat übrigens ein M5 E34 Aggregat unter der Haube.

PB_34: Ein Nullzwo im Alpinarenntrimm…

PB_35: Hier ein 1600er in Chamonixweiß.

PB_36: Eines der wenigen Vollcabrios von BMW, der Zustand ist Top!

PB_37: Wenn ich so einen E30 sehe, dann denke ich gerne auch an meinen zurück. Dieses schöne Exemplar scheint perfekt zu sein!

PB_38: Natürlich ein 323i , Baureihe E21.

PB_39: So kann auch ein E28 enden! Ich persönlich überlege noch ob mir es gefällt, dem Eigentümer hoffentlich schon. E28 sozusagen mal entgegen der Norm…

PB_40: Der E3 3,0L mit 180PS aus einem Vergaser, das schöne Fahrzeug gehört dem Johannes.

PB_41: Schlicht und schön, ein unverbastelter E32, ich glaube es war ein 740i.

PB_42: Der sehr schöne 6er vom Helge!

PB_43: Einer von sehr vielen und schönen E21 beim Paul!

PB_44: Hier wurde noch geputzt und gewienert, dieser E28 kam aus Belgien.

PB_45: Ein 5er mit der üblichen Geschmacksfrage : Haubenverhüterli, blaue Lämpchen in den Blinkern, nicht ganz passende Felgen und ein Dollarzeichen statt nem M-Emblem.

PB_46: Nicht unbedingt original, aber dennoch ein feines Fahrzeug.

PB_47: Auch nicht original, schaut aber sehr gut aus im Ganzen!

PB_48: Hier ein sehr schönes Dreilitercoupé…

PB_49: Motorisierung leider unbekannt, aber der E12 war in herrlichem Zustand, die Farbe könnte Fjord sein.

PB_50: Aufgrund meines persönlichen Geschmackempfindens bekommt dieser frühe 628CSi in Kastanienrotmetallic zu 50% den Titel „6er auf Platz 1“. Zustand , Gesamteindruck und Farbe sind über jeden Zweifel erhaben.

PB_51: Zwar ist dieser E28 ein Modell in Lachssilber, aber dennoch gehörte er zu den schönsten und stimmigsten 5ern am Platze!

PB_52: Einer von vielen und sehr schönen M3 E30…

PB_53: Leider ist dieser Z1 etwas verbastelt gewesen, aber dem Eigentümer muss es ja gefallen…

PB_54: Der schönste E34 am Platz war dieser B10 4.6 Touring. Wie auch schon im letzten Jahr…

PB_55: Noch ein herrlicher M3 E30 in Diamantschwarzmetallic.

PB_56: Wenn die Breytonfelgen runter kommen würden, wäre dieses Z3 Coupé ein Highlight gewesen…

PB_57: Das dynamische E23 Trio!!! Ich habe mich sehr gefreut, endlich den Peter, auch Turbo-Peter genannt, wieder zu sehen. Aufgrund von diversen Umständen von beiden Seiten war das leider lange nicht möglich. Doch an diesem Tag hatten wir endlich mal wieder die Gelegenheit, ein langes Schwätzchen zu halten. Mittig steht der Marco (hat ebenfalls einen sehr schönen 7er), links der Carlos, an dem Tag übrigens auch mit Töchterchen anwesend!

PB_58: Da war fast nix original, aber die Farbe war durchaus interessant. Ist auf jeden Fall keine BMW Farbe…

PB_59: Hier der 6er vom Stefan in Ferrarirot. Den Stefan selber habe ich allerdings am folgenden Wochenende auf der Sauerlandausfahrt kennen gelernt!

PB_60: Der 7er E32 im Alpinalook hatte auch was, sehr schönes Fahrzeug!

PB_61: Hier ein E21 in Messingmetallic, einer Individualfarbe von BMW. Dieses Fahrzeug war übrigens auch in der BMW Scene.

PB_62: Hennarot strahlt über alles, hier ein weiterer E30 M3.

PB_63: Perfektion in Weiss…

PB_64: E36 sind ja eigentlich nicht so ganz mein Fall, aber dieses Fahrzeug überzeugte durch eine originale Optik. Und davon gibt´s nur ganz wenige Fahrzeuge…

PB_65: Der 6er vom Henni aus Holland.

PB_66: Ein schöner E39 mit Sportpaket...

PB_67: Und noch ein Faceliftmodell. Dieser Wagen wurde allerdings vom Platz aufgrund von technischen Schwierigkeiten gezogen. Er sprang nicht mehr an!

PB_68: Noch ein herrlicher E24…

PB_69: Der 7er vom Peter, ein 745i Turbo.

PB_70: Ein Einzelstück!? E30 Cabrio mit Leder in Lotusweiss!!!

PB_71: Scharf…

PB_72: Das schöne Servicemobil vom Oliver. Das Fahrzeug ist zwar kein echtes Servicemobil, schaut aber so aus. Hilfe zur Optik gab´s von BMW…

PB_73: Bis auf die Felgen ein klassisch schöner E28 im Alpinalook mit Golddekor.

PB_74: Jungfräulicher 316 E21…

PB_75: Perfekt restaurierter 2000 CS in Golfgelb!

PB_76: Nullzwo 2002ti, klassisch schön…

PB_77: Und noch ein herrlicher Nullzwo in Inka.

PB_78: „Hilfe, ich bin ein 6er, holt mich hier heraus!?“ Geschmackssache natürlich auf der einen Seite, blanke Vergewaltigung eines Klassikers auf der anderen Seite…

PB_79: Und noch ein Bekannter vom Stammtisch mit seinem 323i Baur in Ferrarirot. Ein Top Fahrzeug!

PB_80: Und noch ein Silberling als Nullzwo mit den späten, eckigen Rückleuchten!

PB_81: BMW 2500 mit 150PS, Vergasermodell, E3.

PB_82: Die Alpinaheckblende sieht man auch nicht alle Tage am E21, ist aber kein echter Alpina.

PB_83: Einer von unter 1000 Exemplaren des 2,5CS E9. Simply the Best…

PB_84: Die „Neue Klasse“… in Chamonix natürlich.

PB_85: BMW 700 . Dieses Modell brachte BMW in den Krisenjahren sogar Geld in die Kassen. Ein Erfolgsmodell.

PB_86: Mit der interessanteste 8er E31 am Platze…

PB_87: Unverbastelt schön : der auch heute noch eleganteste 7er E38.

PB_88: Ein sehr früher 7er, hier ein 730CS vom Carlos, ein Klasse Fahrzeug!

PB_89: BMW E12 520/6, ein Klassiker mit zeitgenössischem Tuningzubehör von Kamei.

PB_90: Und hier die andere Hälfte des Platz 1 für den schönsten und besten 6er. Der 630CS vom Frank in Turmalingrünmetallic!

PB_91: Und noch ein schöner 6er, ein 635CSi und ohne Spoilerpaket wirkt er fast noch eleganter als ein E24 mit dem Paket. Der Erstbesitzer bekam allerdings kein Geld von BMW gutgeschrieben, wenn er auf die Spoiler verzichtete. Das hatte mir mal ein Erstbesitzer verraten…

PB_92: Und noch ein 6er, insgesamt einer von 17 gezählten 6ern am Platze.

PB_93: Das Schnitzercabrio vom Björn…

PB_94: …mit dem wir einen Ausflug nach Havixbeck gemacht hatten, wo Björn´s neuer und selbst umgebauter 318is Touring stand. Der Touring hat die Sonderfarbe Calypsorotmetallic, welche ihm besser steht als dem zeitgleichen E34.

PB_95: Und zu guter letzt ein BMW E9 3,0CSl, ebenfalls ein wunderschönes Fahrzeug.

 

May 11

„Klassentreffen am 10.Mai 2008“

Hallo an Alle!

 

In der Tat, es handelte es sich in vieler Hinsicht um ein wirkliches „Klassentreffen“.

 

Gestern Nachmittag habe ich mich nach sehr langer Zeit mal wieder mit dem Daniel und dem Markus getroffen. Zu Grundschulzeiten haben wir bereits zusammen die Schulbank gedrückt und damals wie heute waren wir allesamt durch die Bank weg von Autos begeistert. Das ging dann teilweise so weit, dass wir oftmals sogar im Unterricht, und nicht nur in der Pause, unter den Tischen Autoquartett gespielt haben, was zugegebener Weise, so manches Mal leider nicht unentdeckt geblieben ist. Aber das ist schon seeeeeehr lange her und die zeitweiligen Ablenkungen haben uns allen schulisch und später beruflich auch nicht geschadet *g*.

 

Menschen sind unterschiedlich, haben unterschiedliche Geschmäcker und so trafen gestern drei Fahrzeugkonzepte der jeweiligen Eigentümer aus rund drei prägenden Jahrzehnten der Fahrzeuggeschichte aufeinander. Eine Gemeinsamkeit haben sie alle, das Merkmal der zwei Türen bzw. die Bezeichnung „Coupé“. Zwei kommen von Ford, zwei Coupés aus Deutschland und jedes Coupé schrieb Autogeschichte.

 

Ein BMW, zwei Ford, Drei Coupés, 7 Türen, 18 Zylinder und jede Menge PS und SAE PS trafen aufeinander, um die automobilen Herzen höher schlagen zu lassen.

 

Ford Chef Lee Iacocca begründete ab 1964 mit dem Mustang die Ära der Pony Cars, also schöne Coupés mit langer Schnauze und kurzem Heck, meist Fließheckcoupés mit ordentlicher Leistung von 101 bis 390 PS zu einem vernünftigen Preis. Sechs- und Achtzylinder gab es zur Auswahl. In drei Varianten gab es den Mustang, als Cabriolet, als zweitürige Limousine bzw. Hardtopcoupé und als bildschönes Fastback Coupé, wie es hier zu sehen ist. Gefragt sind sie irgendwie alle und preislich bewegen sich Cabriolet und Fastback in Schwindel erregender Höhe. 2,2 Mio. Mustangs wurden bis 1973 in dieser und der Faceliftversion der Ponycar Ära in verschiedenen Varianten gebaut, weit über 200tsd kamen als Fastback auf die Welt, ca. 600tsd wurden alleine in den ersten beiden Jahren verkauft. Liebhabervarianten bzw. Fahrzeugveredelungen kamen von Caroll Shelby, der den teilweise schon stark motorisierten Mustangs noch mit Leistung weiter auf die Sprünge half, die teuersten und schönsten Varianten hatten noch die Bezeichnung „Hertz“ als Beinamen. Preislich gesehen kostete der Mustang 1964/65 zum damaligen Dollarkurs inklusive Steuer, Fracht und Zoll um die 20000 DM und war nicht wirklich „billig“. Der Name und die Gattung des Mustangs lebt übrigens noch heute weiter!

 

Eberhard von Kuenheim war in den 70er Jahren Chef bei BMW und war zudem in jener Zeit mit 41 Jahren jüngster Vorstandsvorsitzender der Großindustrie Deutschlands. Mit dem Einsatz von Paul Braqc in der Designabteilung bei BMW ging es wirtschaftlich weiter bergauf und mit dem 6er Coupé als Nachfolger für den E9 wurde 1976 der 7er Reihe bei BMW ein preislich fast ebenbürtiges Coupé in der Modellspitze zur Seite gestellt. Der 6er ist aufgrund der Technik, der Leistung, des Preises und dem Hauch eines echten GT ein Auto für die oberen 10000 in Deutschland gewesen. Nur rund 86000 Stück wurden in den 13 Jahren produziert. Zwei Facelift´s , Anfang und Ende der 80er Jahre, wurden dem großen Coupé spendiert, ehe es 1989 eingestellt worden ist. Für BMW war es bis zum Erscheinen des aktuellen 6ers E63 das erfolgreichste Coupé aller Zeiten. Ausschließlich Sechszylindermotoren als Vergaser und später als Einspritzer gab es mit einer Leistung von 184PS bis hoch zum M635 CSi mit 286PS. Eine Zeit lang galt der 6er übrigens als schnellstes viersitzige Coupé, bei der Leistung des M´s ist das allerdings auch kein Wunder. Das hatte seinen Preis, denn der große BMW kostete als Einsteiger 630CS rund 41000 DM und endete bei rund 105000 DM als M635CSi Kat. Heute (ab 2003) trägt das Erbe der großen Coupés bei BMW erneut der 6er, der mit dem Original allerdings kaum vergleichbar ist. Den 6er aus den Jahren 1976 bis 1989 gab es offiziell nur als Coupé, einige wenige Exemplare gab es als Kleinstserie auch als Cabriolet mit Umbaukosten von bis zu 40000 DM, zzgl. Der Anschaffungskosten des 6ers natürlich.

 

Der dritte im Bunde kommt erneut von Ford, dieses Mal allerdings als Kölner und genau wie die beiden anderen Fahrzeuge verfügt er über eine fundierte Geschichte in der deutschen Coupéwelt. Der Ford Capri III startete 1978 mit einer deutlich überarbeiteten Optik (deutlich sportlicher und gefälliger) und auch verbesserter Qualität , z.B. der Rostvorsorge in der Rubrik der deutschen Mittelklassecoupés, z.B. gegen den Opel Manta. Der Capri kam aufgrund seiner großen Heckklappe in die Gattung der Kombicoupés, was ihn nicht unbeliebter machte. Zwar konnte er nicht an die Verkaufserfolge des ersten Capri´s heranreichen, machte aber gegenüber dem zweiten Capri noch mal etwas Boden gut. Vom Capri II und III wurden insgesamt 568tsd Stück gebaut. 1978 kostete der Einsteiger Capri 1.6 mit 72PS rund 13800 DM, also rund ein Drittel des Preises des 6ers z.B. . Das formschöne Coupé gab es mit vier und sechs Zylindern und es wurde mit bis zu 188 PS im 2,8Liter Turbo versehen, bis heute übrigens das begehrteste späte Caprimodell. Die Turbotechnik hatte ihren Preis und mit 33300 DM um 1981/1982 kostete der Topcapri zwar viel Geld, aber im Vergleich zur Leistung und dem Kaufpreis eines BMW oder Mercedes muss es ein Schnäppchen gewesen sein. 1984 endete bereits der deutsche Verkauf und bis 1987 konnten ihn die Briten noch weiter bestellen. Das Markenzeichen waren die markanten Doppelscheinwerfer und das geriffelte Ziergitter am Kühler.

 

Wie man sieht, drei spannende Coupés, drei prägende Jahrzehnte und drei sehr unterschiedliche Fahrzeuge aus unterschiedlichen Klassen und auf ihre Weise absolut begehrenswert und aufregend zugleich.

 

Bilder gibt´s auch anbei.

 

Gruss, Thomas

 

 

 

Bilderklärung:

MK_01: Der Treffpunkt zur kleinen Ausfahrt mit Zwischenstopps startete hier auf einem Schotterparkplatz im Sauerland. Links der Mustang als Vertreter der 60er Jahre (Baujahr 1965), mittig der BMW 635CSi als Design-Vertreter der Mitte 70er Jahre (Baujahr 1983, Typ CS/1) und rechts der Capri als Vertreter der 80er Jahre (Baujahr 1984).

MK_02: Der Mustang ist übrigens in „Candyapple Red“ lackiert, der BMW in Polarissilbermetallic und der Ford bekam eine Flammenverzierung zu einem schönen, tiefen Schwarz. Im Prinzip könnte man es aber auch Schwarz-Rot-Gold nennen *g*.

MK_03: Am modernsten schaut schon der Capri aus, zumal die Form auch typisch geglättet wurde in den 80ern und sozusagen noch kantiger wurde.

MK_04: Sehr Geschmackssichere BBS zieren den Capri, hier übrigens eine Vierlochfelge.

MK_05: Die Kriegsbemalung in Form der Zierstreifen ist echt und zeitgenössisch, der ausladende Chrom im Gegensatz zum Capri auch. Während die Scheinwerfer beim Capri gerade stehen, sind sie beim BMW etwas versetzt angeordnet, die Streuscheiben beider Fahrzeuge kommen übrigens von Hella und sind optisch (aber vermutlich nicht in der Größe) absolut identisch.

MK_06: Nur unweit mehr Chrom gab es beim Mustang, der im Gegensatz zu den beiden anderen Fahrzeugen unterhalb der Stoßstange noch regelrechte „Bumpers“ hat. Links neben dem Scheinwerfer ist in dem kleinen Pfeilsymbol die Maschine mit 289 Cubic Inch angeben und verrät, dass es sich bei der Größe um einen Achtzylinder handelt. Die Speichenfelgen sind absolut zeitgenössisch.

MK_07: Da ist noch viel Platz unter der Motorhaube beim Mustang. Alles irgendwie recht sauber und aufgeräumt, keine Verkleidungen, alles gut sicht- und erreichbar.

MK_08: Hier der Vierzylinder des Capri´s, alles irgendwie recht voll unter der Haube, oder?

MK_09: Bayerische Motorenbaukunst, hier die 3,5Liter Sechszylindermaschine mit 218PS. Der Capri hat übrigens schon einen Kat, der BMW noch nicht und beim Mustang kannte man den Begriff noch nicht einmal *g*.

MK_10: FoMoCo oder besser gesagt Ford Motor Company. Hier ist übrigens witziger Weise der Beutel des Scheibenwischwassers zu sehen beim Mustang. Der Legende nach, sollen „echte Männer“ hier auch ihren Whisky drin transportiert haben…

MK_11: Durchaus das mit Abstand netteste Gimmick aus den letzten Jahren. Die Hutablage des Capri´s ziert eine in Wagenfarbe geschmückte Klorolle. Ein Geschenk von guten Freunden was meiner Meinung nach äußerst gelungen ist.

MK_12: So schaut´s im Cockpit eines Capri´s aus…

MK_13: So im Mustang…

MK_14: … und so im BMW. Während BMW und Mustang übrigens Leder hatten, gab´s im Ford Capri vorne klassische Recaro Sportsitze, hinten noch original Stoff Pepita.

MK_15: Los geht´s zur Ausfahrt und den Capri vom Markus habe ich als Routengeber im Nacken…

MK_16: Wo will der Daniel nur hin???

MK_17: Er wollte nur überholen…, im Rückspiegel wirkt der Mustang eher zierlich…

MK_18: Für alle Kennzeichenfreunde, der Daniel kommt aus Erlangen, Bayern (oder besser gesagt Oberfranken, der Unterschied soll angeblich wichtig sein).

MK_19: Der Capri von hinten…

MK_20: Der BMW von hinten…

MK_21: Nein, es ist kein Auslaufmodell. Überschüssiges Kühlwasser wurde hier abgelassen oder hatte der Mustang einfach nur das Revier markiert!?

MK_22: Aufreihung am ersten Haltepunkt und ein Bild der schönen Formensprache.

MK_23: Auf den Protest vom Markus hin kommt auch mal ein Bild mit „Menschen“ rein, wer nun wer ist lasse ich mal offen, die betreffenden wissen es!

MK_24: Und hier noch mal ohne Menschen am zweiten und letzten Haltepunkt des Tages nach einer schönen Ausfahrt.

MK_25: Der Mustang von hinten…., der kam mir irgendwie etwas höher vor im hinteren Bereich…

MK_26: Vom Besitzer selber wurde der Heckflügel liebevoll selber als Pommestheke bezeichnet. Sehr schön sind übrigens die geriffelten heckleuchten!

MK_27: Bayerische Nobelesse gepaart mit aggressiver Streifen- und Spoileroptik. So waren sie, die deutschen 70er und 80er Jahre…

MK_28: BMW gelang mit dem 6er ein nahezu einzigartiger Spagat zwischen Sportlichkeit und Eleganz. Und das gilt bei diesem Wagen bis heute.

MK_29: Hier die Formenfesten 80er Jahre und ein sehr schöner Capri. Die leicht über die Augen gezogene Motorhabe lässt ihn ein wenig grimmig schauen, die Erhebung über den Scheinwerfern bei der Motorhaube erinnert immer noch an die Hundeknochenzeit. Das ist ein echter Ford, was man von seinen Nachfolgern nicht unbedingt behaupten kann…

MK_30: Irgendwie schlicht, aber auch sehr formschön ist der Mustang. Das große Pferd im Kühlergrill deutet nicht nur auf den Namen hin, sondern auch auf die Ponycar-Ära. Der Blinker befindet sich übrigens deutlich  unter der Stoßstange.

MK_31: Im direkten Vergleich wirkt der Capri recht zierlich, der BMW elegant gestreckt und der Mustang recht massiv und bullig.

MK_32: Das Ersatzrad beim Capri…

MK_33: … und die Abdeckung darüber. Eigentlich ist der Kofferraum sehr groß und aufgrund des späten Baujahres recht luxuriös mit Teppich und Plastik verkleidet!

MK_34: geradezu winzig ist der Kofferraum des Mustangs…

MK_35: Genau wie z.B. beim 3er E21 BMW ist das hier eine typische Schwachstelle beim Mustang. Ist der Einfüllstutzen des Tanks mal undicht, zersetzt das ausgelaufene Benzin das Heckblech und den Bereich des Tankrohres. Rund um den „neuen“ Tank im Heck sah es allerdings auch nicht viel besser aus.

MK_36: Abgeschraubt und danach Benzin einfüllen. Rund 15 bis 20 Liter müssten es sein…

MK_37: Formschöne Spielerei am Mustang…

MK_38: So sehen Einstiegsleisten á la Ford aus.

MK_39: So schaut der Fond des Mustangs aus, hier kann man noch ordentlich Gepäck verstauen. Übrigens hat der Mustang tatsächlich bereits ein Durchladesystem. Zurückgeklappt schaut es allerdings so aus, als würde eine Hutablage fehlen.

MK_40: Nein, der Sitz ist nicht kaputt, sondern ist mit Absicht so konstruiert worden, damit man besser hinten einsteigen kann.

MK_41: Was man hier nicht sieht ist die Größe des 6er Kofferraumes, aber das Skisacksystem möchte ich einmal zeigen. Ob es bereits 1983 drin war, oder nachgerüstet wurde, konnte der Vorbesitzer leider nicht mehr sagen. Hat aber nicht jeder 6er, meiner ist der mir einzig bekannte.

MK_42: Heimfahrt und Ende eines schönen „Klassentreffen“.

 

May 01

“same procedure as every year“...

Hallo an alle,

 

Heute war es endlich wieder soweit und die Inbetriebnahme eines stillgelegten Fahrzeuges gleicht meiner Meinung nach einer besonderen Zeremonie und ist immer wieder spannend auf´s Neue, ob er denn nun anspringt oder nicht.

 

Aber (m)ein Dreieinhalber springt ja immer an und so gab es auch nach sieben Monaten Winterschlaf bereits im anbrechenden sechsten Jahr in Folge kein Problem mit der Maschine. Und nach den ersten Kilometern säuselten die 218 PS schon sehr leise und sehr ruhig vor sich hin und die Fahrt dehnte sich dann im Laufe des Tages auf rund 140 Kilometer durch das angrenzende Ruhrgebiet und meiner Heimat dem Sauerland aus.

 

Anbei mal ein paar „erste Mai“ Ausfahrts-Bilder von meinem 6er. Dass der Wagen eigentlich noch „dreckig“ war, sieht man ihm eigentlich nicht an, oder?

 

Gruss, Thomas

 

 

Bilderklärung:

Mai_01: Natürlich hängt auch eine „6“ artgerecht am Schlüssel des Fahrzeuges. Muss einfach sein und sieht schick aus.

Mai_02: So schaut mein Werkzeugset aus. Der „blaue“ Lappen ist zwar hier weiß, aber dafür war es ein Geschenk meines BMW Händlers, den blauen Lappen brauchte und wollte ich dann nicht mehr bestellen. Über das Präsent hatte ich mich sehr gefreut im letzten Jahr. Ansonsten dürfte das hier gezeigte Werkzeugset auch vollständig sein, bin die fehlenden Teile aufgrund einer Skizze im ETK durchgegangen.

Mai_03: Kurz vor dem Anschluss der Batterie bei regem Verkehr in der Garage…

Mai_04: Strom hat der Wagen zur Sekunde schon, aber bevor der Motor gestartet wird,…

Mai_05: … muss der Wagen in Position geschoben werden, so dass der Alltagswagen kurzzeitig den Platz einnehmen kann.

Mai_06: Uuuuuaahhhhh! Regen!!! Zum Glück waren es nur ein paar Tropfen heute…

Mai_07: Ist zwar etwas schlecht zu erkennen, aber hierbei handelt es sich um die Hohensyburg bei Dortmund, fotografiert aus dem fahrenden Wagen am Fußpunkt der Serpentine im Ortsbereich Hagen.

Mai_08-09: Rast für ein Fotoshooting auf der Mitte zur Hohensyburg…

Mai_10: Ein „Döschewo“ wie man so schön zur Ente sagt. Mit Mühe und Not konnte ich sie dann doch überholen *ggg*.

Mai_11: Irgendwo im Sauerland, wo man die 218 Pferdchen artgerecht ausfahren kann…

Mai_12: Zwischenrast auf dem Berg und einem meiner Stammfotopunkte zwischen Menden und Balve im Sauerland…

Mai_13: Hier sieht man die ehemaligen Silos der Kalkzementwerke im Hönnetal des Sauerlandes. Früher wurde hier abgebauter und gemahlener bzw. klein gestoßener Kalkstein gelagert. Ein schönes Bauwerk, welches für ein Foto mit einem Klassiker nahezu prädestiniert ist....

Mai_14: Dies ist zwar keine Landebahn, aber hierhin verirrte sich irgendwie ein Segelflieger.

Mai_15: Da steht er nun wieder an seinem Platz und wartet auf die kommenden Treffen in der Saison 2008. Ich wünsche Allen Oldiebesitzern und BMW-lern allzeit gute und beulenfrei Fahrt!!!

 

November 17

Fünf Jahre BMW 635CSi , 2002 - 2007

Hallo an alle Leser,
 
ja, mittlerweile sind das schon fünf wunderbare Jahre und mehr als 23000 zurückgelegte Kilometer mit dem herrlichsten, großen BMW Coupé aller Zeiten. Die Erkenntnis kam, dass man schöner und eleganter kaum reisen kann. Es handelt sich hierbei halt um einen echten Gran Tourismo aus viel Blech und Chrom, und mit einer fast einzigartigen Austrahlung die selbst heute noch eine enorme Wirkung zeigt.
 
So lange der Auto-Spaß bezahlbar ist und bleibt , wird dieses Coupé mein Eigentum bleiben und mich weiterhin auf so viele schöne Treffen, wie rund um das abgebildete Auto gezeigt wird, weiterhin begleiten. 2002 konnte ich noch nicht wirklich ahnen, wie unzertrennlich diese harmonische Beziehung zu diesem Wagen werden würde. Als kleiner Bub habe ich mir bereits die Nase an diesem Wagen in der Nachbarschaft voller Faszination und Begeisterung platt gedrückt, ehe ich mir im Jahre 2002 diesen Wunsch auf vier Rädern erfüllen konnte.
 
Ich erhebe somit mein imaginäres Sektglas auf die vergangenen 5 Jahre und freue mich auf die nächsten 5, 10, 15..... x-Jahre.
 
Gruss, Thomas
November 08

Wenn die Oldtimerfreunde Grürmannsheide rufen, kommen sie alle...

Hallo an Alle,

 

ja das war mal wieder ein reines Autowochenende und das sozusagen noch fast vor der eigenen Haustür. Die Oldtimerfreunde Grürmannsheide hatten eingeladen und aus den letzten Jahren war man hier schon immer beste Stimmung und wunderschöne Autos gewohnt. Diese Vorgaben eigentlich zu Toppen schienen eher unmöglich, doch an dem Wochenende um den 07./08.07.2007 wurde der Besucher eines Besseren belehrt.

 

Das Erfolgsrezept ist so simpel wie einfach, denn der angelockte Besucher mit Fahrzeug steht im Mittelpunkt und nicht das einzunehmende Geld. Kein Eintrittsgeld, sehr geringe Preise für die Verpflegung (60ct für eine Wertmarke = ein Getränk) und sehr hochmotivierte Helfer rund um die Anmeldung und die Versorgungsstände lassen die Atmosphäre mehr als entspannt erscheinen. Das sprach sich im Ruhrgebiet und im Bergischem über die Jahre schnell herum und dementsprechend voll war es auch an dem besagten Wochenende, so dass man etliche bekannte Gesichter aus dem heimischen Raum sowie auch aus Hilgen wiedergesehen hatte.

 

Neben dem Fahrzeugschwerpunkt der in den 50er, 60er und 70er Jahren lag, gab es etliche schöne, alte Motorräder, Landmaschinen und auch historische Lastwagen zu sehen. Das Wetter spielte an dem Wochenende mehr als mit, nur der Boden war noch reichlich feucht von den Regenfällen davor. Leider fuhr man teilweise dann in sogenannten Matschrinnen, die man abendlich entfernen musste (besser war das!). Am Sonntag wurde bereits um kurz vor 12 Uhr der Platz aufgrund von Überfüllung geschlossen. So mussten etliche Fahrzeuge entlang der Roten Hausstraße über einige Kilometer seitlich parken. Schade, aber unvermeidbar.

 

Für jeden Geschmack war etwas dabei, dass zeigen hoffentlich auch die diesjährigen Bilder. Dieses Treffen sollte in jedem Veranstaltungskalender stehen, denn qualitativ gehört es zu den Besten seiner Art.

 

Gruss, Thomas

 

 

Bilderklärungen :

 

OFG_001: Der Buddy und sein neues Spielzeug, ein BMW E30 Baur Cabriolet in Rot.

OFG_002: Opel GT von 1968 bis 1973 gebaut. Ein wirklich sehr schönes Fahrzeug im erfrischenden Gelb aus den 70ern…

OFG_003: Kaum einer dürfte überlebt haben, hier ein herrlicher Audi 60 Variant, gebaut zwischen 1965 und 1972. In der Mitte der 60er Jahren versuchte VW nicht nur bei sich sondern auch bei Audi das Image des Kombis zu ändern. Immer öfter wurden solche Fahrzeuge nicht nur an das Handwerk ausgeliefert sondern auch an Familien.

OFG_004: Ein Strichachter als 240D in einer Farbe, zwischen Schweinsleder und menschlicher Hautfarbe. In dieser Form vielleicht der Einzige Überlebende seiner Art!? Die letzten Strichachter wurden übrigens 1976 produziert, somit sind alle Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen versehen. Der 240D hatte übrigens 65 PS und insgesamt wurden von allen Dieseln knappe 945tsd Stück gebaut.

OFG_005: Ein BMW 1602 in Inkaorange. Die 02-Reihe wurde zwischen 1966 und 1977 gebaut und gerade die kleinen Modelle kamen auf enorme Stückzahlen.

OFG_006: Der Audi 100 Typ C43 ist schon sehr selten auf unseren Straßen, noch seltener ist allerdings die hier gezeigte Version des Avant. Das Fließheckmodell war seinerzeit nicht wirklich erfolgreich, der Name wurde allerdings für sportliche Kombis in die heutige Zeit übertragen und beibehalten.

OFG_007: Ein BMW 732i der zum Verkauf angeboten wurde. Zwar hatte der Wagen erst unter 100tsd gelaufen, aber hatte dennoch so viele Kratzer und kleine Dellen, dass der Verkaufspreis von 4800 Euro maßlos übertrieben war. Verkauft wurde er an diesem Wochenende übrigens nicht. Der E23 feierte übrigens dieses Jahr 30jähriges Dienstjubiläum, wodurch er in den ehrenwerten Kreis der Veteranen eingeführt wurde.

OFG_008: Eigentlich ist er ja sauber gewesen an diesem Wochenende, doch der Boden war noch zu feucht. Mein 635CSi wurde abends gereinigt. Rechts daneben übrigens ein DeLorean. Der Vergleich zwischen bayerischen Barock von 1983 und aerodynamischer Moderne aus den USA im Jahre 1981 und 1982 ist schon recht witzig, oder nicht?

OFG_009: Bis auf die etwas prolligen Felgen ein ganz fantastischer Opel Ascona A mit herrlichem Vinyldach. Baujahre 1970 bis 1975.

OFG_010: Opel Olympia Caravan , gebaut in nur etwa drei Jahren von 1957 bis 1960 , hier die Kombiversion für das Handwerk. Besonders schön ist der dynamische Chromlinienverlauf.

OFG_011: Volvo P1800 ES oder auch „Schneewittchensarg“ genannt. Mit Sicherheit einer, wenn nicht sogar der schönste Kombi aus seiner Zeit. Nur 8000 Stück wurden gebaut.

OFG_012: Hier ein Buick Century Riviera Hardtop Coupé 1957. Sensationelles Fahrzeug...

OFG_013: Hier ein Dodge Dart 330 , USA 1962 bis 1964 gebaut.

OFG_014: Und nun ein 1957er Chevrolet Bel Air Coupé aus der Chromära. Traumhaft schön…

OFG_015: Kleine Motoren können ebenso viel Spaß machen, hier ein Mercedes Benz W116 S-Klasse 280SE, Baujahre 1972 bis 1980. Der W116 beeindruckt noch immer, oder sogar heute mehr denn je, durch seine unglaubliche Eleganz und Ausgewogenheit im Design. Besonders „niedlich“ sind die Miniwischer bei der Scheinwerferreinigungsanlage.

OFG_016: Das Hernando De Soto ein spanischer Entdecker war, weiß vielleicht heute nicht mehr jeder, aber dass es diese Automarke einmal gegeben hat, schon. 1929 wurde sie offiziell unter Walter P. Chrysler zwischen den Dodge und den Chrysler Modellen eingeführt. Hier eines der mittlerweile sehr seltenen Fireflitemodellen aus dem Jahre 56.

OFG_017: Der Opel Olympia wurde zusätzlich zum Kadett ins Rennen geschickt. Auszeichnend für dieses Modell war die gehobenere Ausstattung mit Kunstleder und reichlich Holzdekor. Es gab ihn nur als 2- und 4-Türer in der Fliessheckversion.

OFG_018: Der Porsche 911 zwischen den Jahren 1973 und 1977 polarisiert noch immer. Ob dieser hier ein echter Carrera ist, mag ich mal bezweifeln. Aber die Optik samt der Außenfarbe ließ so manches Besucherherz höher schlagen.

OFG_019: Auch der E9 von BMW polarisiert noch heute auch wenn sein Nachfolger sowohl preislich als geschmacklich immer weiter durch steigende Popularität in den Vordergrund rückt. Der hier gezeigte 2800CS bildete 1968 den Einstieg in die Oberklassecoupés von BMW. Er hatte 170PS.

OFG_020: Hier ein besonders seltenes Exemplar, wobei ich zugegeben nochmal gesondert nachschlagen musste. Hier handelt es sich um eines der 220er B Cabriolets von Mercedes Benz. Zwischen 1951 und 1954 wurden sie gebaut und werden heute sogar beim Verkauf höchstdotiert.

OFG_021: Leider wurde dieser hübsche A-Rekord nur 3 Jahre gebaut. Dennoch wurden in dem kurzen Zeitraum gute 887tsd Stück abgesetzt. Opels Modellpolitik in jenen Jahren ist mir immer wieder mehr als ein Rätsel, denn erfolgreiche Autos , wie auch der B-Rekord, liefen nur ein bis drei Jahre. Hier ein besonders schöner 1700 aus dem Jahre 1964, vermutlich mit dem 2,6 Liter Motor aus dem Kapitän .

OFG_022: Bis auf die unpassenden Felgen ein heimlicher Star des Tages. Denn wann sieht man schon aus dem japanischen Barockzeitalter ein Exemplar, das in Deutschland überlebt hat? Der Toyota Celica hier mit Stufenheck wurde zwischen 1970 und 1977 gebaut und somit können  mittlerweile alle Exemplare ein H-Kennzeichen beantragen. 86PS befeuerten den wagen, was durchaus damals als untermotorisiert galt.

OFG_023: Manche Menschen benutzten auf ihrer letzten Fahrt diesen Ford P7b. Vermutlich eher unfreiwillig…

OFG_024: Hier stimmte einfach alles und dieser schöne Opel Manta A hat mir mehr als gut gefallen. Besonders hübsch sind die zeitgenössischen Felgen. Gebaut wurde er von 1970 bis 1975.

OFG_025: Der VW Bus T1 erlangte über die Jahre hinweg Weltruhm und die Legende lebt in den Grundzügen im T5 heute noch weiter. 1,8 Millionen Exemplare wurden vom T1 in vielen Varianten gebaut und motorisierten nicht nur Großfamilien sondern auch ganz speziell das gehobene Handwerk.

OFG_026: In den späten 60ern fuhr Cadillac fast zu einer Höchstform auf. Stilistisch kühlten die Heckflossen zwar ab, aber in der Gesamterscheinung imponierte der große Cadillac noch mehr. Hier handelt es sich um eines der Special Fleetwood Brougham Modelle.

OFG_027: Für die W116er Modelle von Mercedes Benz habe ich schon immer eine große Sympathie gehabt. Vor allen Dingen, wenn sie so aussehen wie dieser 350SE mit einem feinen Achtzylinder. Der Zustand ist bemerkenswert und diese champagnergoldene Farbe auch. Die Bauzeit der Baureihe war 1972 bis 1980.

OFG_028: Hier ein VW Bus T2 als umgebauter Werbeträger der heimischen Brauerei. Das Iserlohner Pilsener sei hier durchaus einmal erwähnt. Nicht nur weil es gut schmeckt, sondern weil ich auch als Einheimischer hinter dem Produkt stehe.

OFG_029: Mit eines der erfolgreichsten Opelmodelle aus den 60er Jahren. Der C Rekord traf auf Anhieb den Geschmack der Käufer und hatte einen verführerischen Knick im C-Säulenbereich. Es gab den ca. 1,28 Mio. Mal gebauten Opel als Fliessheck-Coupé, Viertürer, Caravan oder als hier gezeigten Zweitürer. Werksseitig existiert noch ein C-Rekord Cabriolet.

OFG_030: Ja, der Ford Transit ist auch schon mehr als selten geworden, zumindest in dieser Form. Die Felgen passen nicht, aber der zustand des Wagens ist einfach sehenswert.

OFG_031: Hier noch eines der DeSoto Fireflite Modelle. Typisch amerikanisch ist die Zweifarbenlackierung.

OFG_032: Unverwüstlich sind diese Peugeot 403 Modelle. Als erster Peugeot überschritt er die Millionengrenze, vielleicht lag es an den Designkünsten von Pininfarina. Die Zuverlässigkeit dieses Autos schätzten viele, unter anderem auch TV-Inspektor Columbo alias Peter Falk. Neben Trenchcoat und Zigarre war ein verbeultes 403 Cabriolet sein Markenzeichen.

OFG_033: Ab 1972 konnten Käufer diesen Mittelklassewagen erwerben. Mit rund 1,1 Mio. Stück war er sehr erfolgreich und konnte im Baukastensystem mit Passat, Golf und Scirocco gebaut werden. Die doppelten Scheinwerfer trugen die sportlicheren Varianten in der Front.

OFG_034: Viele mögen behaupten –vielleicht auch zu Recht- , dass ein MG besser ein offener Roadster sein sollte und kein Coupé. Doch für diesen Traum in Rot möchte ich den Betrachter einmal etwas sensibilisieren. Die Coupés werden zwar billiger gehandelt, allerdings sind für den Genießer englischer Fahrzeuge besser ausgestattet. Das Coupé ist komfortabler, verfügt über ein gepolstertes Armaturenbrett, Teppichboden und seitliche Ausstellfenster. Und die Form ist geschlossen ebenfalls äußerst harmonisch. Ca. 99000 Exemplare wurden übrigens von dem MG A Coupe und Roadster gebaut.

OFG_035: Der Opel Rekord D galt seinerzeit als bester BMW, der in Hessen gebaut wurde. Neben dem erfolgreichen Viertürer gab es auch einen Kombi und natürlich dieses sehr schöne Coupé. Besonders interessant ist dieses Exemplar hier. Das schneeweiße Exemplar hatte eine beige Kunstlederausstattung. Der restliche Wagen ist derartig schlicht, dass er deshalb auffällt. Opel verstand es seinerzeit, mit dieser recht schlanken und gestreckten Form ein attraktives Coupé auf die Räder zu stellen.

OFG_036: Hier ein wunderschöner E21 in Hennarot. Bis auf die Speichenräder glänzte der 3er in seiner ganzen Nacktheit aber mit einem recht durchschnittlichen bis ordentlichen Zustand. Es kann durchaus sein, dass dieses Exemplar den Besitzer gewechselt hat an diesem Wochenende.

OFG_037: Alte Feuerwehren gab es auch zu bestaunen an diesem Wochenende. Ob Magirus Deutz oder ein Mercedes Benz, beide waren schlichtweg interessant. Technik die begeistert…

OFG_038: Dieser hübsche 6er aus Unna stand leider draußen an diesem Samstag, leider ist mir das Fahrzeug nicht bekannt. Der erste Gesamteindruck lässt aber auf ein sehr schönes Exemplar schließen. Und die BBS standen ihm einfach nur gut…

OFG_39: Das Fiat 124 Coupé wurde ab 1967 ins Rennen geschickt und bekam nach rund 2 Jahren die schönen Doppelscheinwerfer. Rund 90PS befeuerten den Wagen und sorgte somit für ordentliche Agilität.

OFG_40: Dieser Wagen zählt nun seit über 40 Jahren zu den attraktivsten Autos weltweit. Der hier gezeigte Jaguar ist ein E-Type der Serie 2, die ab 1968 in leicht veränderter Form auf den Markt kamen. Die Plexiglasabdeckungen der Scheinwerfer verschwanden z.B. wieder. Rund 18800 Exemplare mit dieser schier unglaublich langen Motorhaube wurden von der Serie 2 innerhalb von drei Jahren verkauft.

OFG_41: Mit einer der wertstabilsten Youngtimer überhaupt. Der BMW Z1, der nur rund 8000 mal gebaut wurde, liegt heute im Mittel immer bei etwa 25000 Euro. Mit seinen voll versenkbaren Türen bot er gegenüber seiner Konkurrenz damals ein Highlight. Mit dem sehr hohen Verkaufspreis von rund 80000 DM verprellte BMW allerdings die Kunden der beginnenden Roadsterwelle.

OFG_42: Obwohl die grossen Opel seinerzeit der Kundschaft etwas zu amerikanisiert vorkamen, konnten immerhin 89000 Stück innerhalb von vier Jahren an den Mann gebracht werden. Rund 3000 DM kostete in jenen Tagen um 1964 herum ein grosser Opel weniger als der 250 S von Mercedes Benz W108.

OFG_43: Hier der Hundeknochenescort vom Carsten. Der Wagen ist einfach perfekt und hält auch noch die nächsten 40 Jahre. Und wenn wir uns nicht hier auf dem Treffen sehen, dann an unserer gemeinsamen Stamm-Tankstelle. Noch am gleichen Abend habe ich ihn mit seinem hübschen E28 5er getroffen, während ich den Schmutz von den Reifen des 6ers reinigte.

OFG_44: Hier der Wagen eines Nachbarn vom Mike, den ich ebenfalls immer auf diesem Treffe begegne. Der Borgward Isabella als Coupé hatte seinerzeit ein enormes Image und dieses Coupé konnten sich schon eher die etwas betuchteren Menschen leisten. Trotz des Preises war der Wagen ein absoluter Markterfolg und man spricht von etwa 11000 gebauten Coupés bis zum Ende der Fa. Borgward in 1961.

OFG_45: Hier zwei besonders schöne Exemplare des Opel Kapitäns aus den Jahren 1951 bis 1953. Detroit übernahm kurzerhand die Designführung und verpasste den Rüsselsheimern einen charakteristischen Zug der 1948er Chevroletmodelle. Rund 49000 Stück wurden gebaut.

OFG_46: Ein recht drolliges Werbemodell stellte ein Oldtimerfreund hier zur Schau. Der Fiat Multipla aus den Jahren 1955 bis 1969 motorisierte hauptsächlich italienische Familien, denen ein 500 zu klein war. Auch das Handwerk profitierte von so einem Fahrzeug. Der Innenraum war sehr variabel, bis zu 29 PS konnte der Motor leisten.

OFG_47: Hier ein Bedford Blitz, der eigentlich aus England stammt. Opel hatte die Nutzfahrzeugsparte aufgegeben und durch General Motors konnte Opel die Verknüpfung herstellen. Ab 1973 bis 1987 wurden Bedford Blitz Art in allen möglichen Varianten produziert und verkauft , doch hierzulande waren sie wenig erfolgreich.

OFG_48: Besonders gelungen war Fiat in jenen Tagen um 1965 dieses hübsche 850er Coupé. Etwa 343000 Stück wurden gebaut und bis auf den heftigen Rostbefall war es ein solides Fahrzeug. Im Prinzip sieht er sportlicher aus als er ist, aber das Coupé befeuert nur ein 52PS Motor.

OFG_49: Ein alter Bekannter aus Hemer mit seinem herrlichen 520/4 Vergaser. Dieser Wagen stammt tatsächlich aus einer Ebay Auktion und ursprünglich stammt er wohl aus Italien. Der E12 wurde in seiner Bauzeit rund 700000 Mal hergestellt und stellte großen wirtschaftlichen Erfolg für BMW dar. Der 5er ist das erste Fahrzeug der Neuordnung der Klassen, die bis heute bestehen. Rund drei Jahre später folgte der sportliche 3er, danach auch die Luxusklasse 6er und 7er.

OFG_50: Die Front dieses hübschen Kombis gleicht dem des Bel Air. Doch hier handelt es sich um einen Chevrolet Beauville Station Wagon der über sagenhafte 9 Sitze verfügt. Das Schlachtschiff wurde 1956 rund 13000 und 1957 etwa 21000 Mal an den Mann gebracht, ehe die Karosserie wieder geändert wurde.

OFG_51: Hier sieht man BMW´s Antwort auf sportliche Limousinen, die Neue Klasse. Der 2000tilux begeistert noch heute und dieses in Chamonix gehaltene Fahrzeug polarisiert. Vor allen Dingen gehört er zu den seltensten Vertretern seiner Art, denn der 2000tilux löste 1970 den 2000tii ab und wurde nur rund 1952 Mal gebaut.

OFG_52: Das man mit deutlich weniger auskommen kann bewies Ford mit den Modellen rund um den 15M. Das Motto von Ford über die P6 Baureihe war „So gut wie nötig“ was zugegeben, beim zweiten überlegen auch negativ behaftet sein kann. Dennoch griffen rund 668000 Käufer zu und bewiesen guten Geschmack beim eher schlichten Kölner.

OFG_53: Hier der Ford Capri III meines Schulfreundes Markus. Die Flammen sind übrigens gewollt und das Projekt „stärkerer Motor“ ist noch in gedanklicher Planung! Während ich als kleines Kind übrigens den 6er BMW bereits faszinierend fand, schwärmte Markus früher schon immer vom Ford Capri III. Wer hätte gedacht, dass wir „damaligen Kinder“ rund 20 Jahre später unseren Traum jeweils erfüllen konnten und uns hier immer wieder begegnen? Das Philosophieren über Träume und Vorstellungen findet auch heute noch teilweise statt und wer weiß, was die nächsten 20 Jahre für jeden von uns bringen !? *g*

OFG_54: Der Jahrgang 55 brachte Chevrolet vollkommen neue Modelle. Hier ein Chevrolet „Two-Ten“ der vermutlich rund 317000 Mal gebaut wurde.

OFG_55: Also die mobilen Wohnungen haben die Amerikaner mit den Holländern gemeinsam, allerdings sieht es hier etwas luxuriöser aus. Hier ein kleineres „Mobile Motorhome“ von Chevrolet.

OFG_56: Ein selten schöner Anblick bot dieser kleine VW Transporter, den die Werksfeuerwehr Hoesch Hohenlimburg zur Verfügung stellte. Solche Fahrzeuge sind heute relativ rar geworden.

OFG_57: Auch die Ford Transit Busse, ein direkter Konkurrent von VW, wurde hier aufgefahren. Ford baute ebenfalls alle Varianten doch der VW war der deutliche Platzhirsch in den 50er Jahren.

OFG_58: Hier ein hübsches Goggomobil der Firma Hans Glas aus Dingolfing.

OFG_59: Noch ein schöner Youngtimer , ein Opel Manta B. Trotz etlicher Witzeleien einer ganzen Generation von Opelanern und ihren Friseusen brachte das dem Erfolg des Coupés keinen Abbruch. Rund 534000 Exemplare wurden gebaut , 55 bis 144 PS leistete das Coupé, das ab 1975 auf den Markt gekommen war. Original und unverspoilert hat er eine Zukunft…

OFG_60: Auch immer wieder dabei ist dieser hübsche Ford Taunus Kombi mit der „Knudsen-Nase“. Der sehr gelungene Taunus brachte es ab 1970 auf rund 1,1 Mio Stück. Die Kombis gelten als fast ausgestorben.

OFG_61: Hier ein Pontiac Cabriolet auf der Basis der Tempest / Le Mans Reihe, die auch Grundlage für die legendären GTO Modelle lieferte. In 1966 und 1967 liefen diese Fahrzeuge vom Band.

OFG_62: Dieses Vehikel von Magirus Deutz war ein besonderer Publikumsmagnet an diesem Tag und stand inmitten von voll restaurierten Oldtimern. Und gerade der unrestaurierte Charme macht den Reiz aus, obwohl man beim Anblick auch an den berühmten Film „The Duell“ von Steven Spielberg erinnert wird, in dem ein runter gekommener LKW ein Auto über einen Bergpass jagt. Aber, immerhin ist dieses Exemplar voll funktionstechnisch.

OFG_63: Und noch ein weiterer Taunus, hier die Limousine, wie schon der kombi befand sich dieses Auto im perfekten Zustand.

OFG_64: Dieser Karmann Ghia bestach durch seinen fabelhaften Zustand und der extrem guten Felgenwahl, denn diese stammen von einem Porsche. Dieser Wagen wurde in dieser optischen Form von 1961 bis 1969 parallel zum normalen Karmann Ghia gebaut. Der Unterschied bestand in den Motoren und einem exklusiveren Design.

OFG_65: Dieser hübsche 520er Vergaser ist schon auf vielen Treffen gesichtet worden und bietet die seltene Optik mit Teilen aus dem Zubehörhandel aus den 70er Jahren. Die Firma Kamei veredelte damals etliche BMW´s.

OFG_66: Hier ein selten schöner Opel Monza 3.0E. Mit rund 179PS bot er der damaligen 6er Reihe Paroli und laut dem damaligen Opel Chef konnte der Monza etwa gleiche Fahrleistungen bieten. Die Kundschaft war etwas skeptischer und nur etwa 44000 Käufer entschieden sich für das schicke Coupé.

OFG_67: Hier der fantastische M635CSi in Hennarot von dem Herrn Külpmann, der an diesem Wochenende ebenfalls vorbeigeschaut hat. Dieser Wagen ist sehr oft auch in Hilgen zu sehen und polarisiert durch die schönste BMW Farbe in den 80er Jahren.

OFG_68: Ebenfalls sehr schön war dieser BMW 528i in Inkaorange. Die Farbenpracht von einst aus München könnte heute noch so manchem Modell gut stehen. Der E12 hier ist noch eines der selteneren Vorfaceliftmodelle.

OFG_69: Der Mike kam an dem Sonntag mit seinem herrlichen 02. Der fantastische Wagen ist ein Modell aus den späteren 02 Jahren und hatte wie immer klassische Alpinas montiert. Das Gesamtkonzept aus Farbe, Felgen und Zustand begeistert.

OFG_70: Ebenso für Begeisterung sorgte dieses herrliche Opel Rekord C Coupé in absolutem Originalzustand und einem herrlichen hellen Braunton und den originalen Opelfelgen aus den späten 60ern. Das Vinyldach und die Chromzierleisten gab es zu dieser Zeit und war typisch für die aufgepeppten Commodoremodelle. Bis zu 150PS sorgten für Unruhe auf der linken Spur der Autobahn. Insgesamt mit der Limousine wurden rund 156tsd Stück gebaut.

OFG_71: Für Furore sorgte dieser original Audi Quattro eines Autosammlers aus dem Sauerland. Auf der Motorhaube des sportlichen Ingolstädters gab es zudem ein Autogramm von Walter Röhrl zu sehen, der in jenen Tagen Audi einen sportliches Image verpasste. Im Rallyesport feierte Audi gerade mit dem Quattro enorme Erfolge.

OFG_72: Offiziell hat es nie ein Cabrio vom W123 gegeben doch wie bei so vielen Baureihen, haben sich Kleinsthersteller an solche Autos gewagt. Bei Mercedes Benz war es die Fa. Bähr, die für dieses schicke Auto verantwortlich war.

OFG_73: Die Firma Baur war mit BMW in jenen Tagen recht eng verbunden, so stellte sie doch neben dem Vollcabriolet auch dieses schöne 2002 Targa-Cabriolet im Anschluss her. Durch den großen Bügel bekam die Karosse deutlich mehr an Steife und auch der Sicherheitstrend wurde somit erfüllt. 2272 Käufer gab es für das Auto…

OFG_74: Ein Traum in Silber, das BMW Barockengel Cabriolet als V8. Immerhin wurden rund 13000 Exemplare von diesem Klassiker gebaut mit den bewährten Motoren des geschlossenen Wagens.

OFG_75: Eindrucksvoll waren auch die Traktoren in diesem Jahr, hier ein Lanz Bulldog der gerade zum Start vorbereitet wurde.

October 14

Felgen, Felgen und nochmals Felgen (großes Update 10/2007)

Hallo an alle Felgenfreunde,
 
vor längerer Zeit habe ich mich mal auf die Suche nach allen Felgenarten des 6er BMW´s der Baureihe E24 gemacht. Der bebilderte Felgenkatalog zeigt alle mir bekannten Felgenarten für diesen BMW, weltweit versteht sich (einige Felgen bekommen hier in Deutschland die Zulassung erst nach Einzelabnahme beim TÜV).
 
Das Update umfasst dieses Mal 44 neue Bilder (rund 33% mehr). Einige Bezeichnungen haben sich geändert, einige Bilder wurden getauscht (durch bessere ersetzt) und etliche Felgen sind neu hinzugekommen. Ich bin dankbar für jede Auflösung der unbekannten Felgen und nach Möglichkeit auch dort, wo mir ggf. ein Fehler bei der Benennung unterlaufen ist. Für alle Felgenzusendungen sei hier noch mal ein Dank ausgesprochen!!!
 
Viel Spaß beim Stöbern und Anschauen.
Gruss, Thomas
October 03

Saisonende 2007 , Ausfahrt am Sonntag Teil (2)…

Hallo an alle Teilnehmer und Nichtteilnehmer,

 

zum allerletzten Saisontag in 2007 hatte der Benny aus Solingen ein sehr schönes Treffen veranstaltet und organisiert, wo alle BMW Baureihen bis zum E30 geladen wurden. Der Treffpunkt war der Hilgener Bahnhof am frühen Sonntagmorgen und der schwerpunkt bildete logischer Weise wieder der E28 und der E12. Nach ersten Benzingesprächen und einer lebensnotwendigen Tasse Kaffee trudelten nach und nach etliche BMW´s ein und bildeten somit an diesem Sonntag bis zur Abfahrtzeit rund 50 bis 60% der gesamten Fahrzeuge am alten Bahnhof. War schon recht lustig und das Publikum mit Sicherheit recht erstaunt.

 

Das Starterfeld teilte sich zur Ausfahrt in zwei Gruppen. Die eine Gruppe konnte sich an den weißen M5 samt Benny heften und entschied sich somit zu der „schnelleren“ und deutlich sportlicheren Ausfahrt. Der Rest der Fahrzeuge hängte sich hinter den Sebastian und fuhr diese Strecke (oder einen Grossteil der Strecke) in einem normalem Sonntagstempo ab. Zugegeben, die sportliche Ausfahrt hatte ihren besonderen Reiz. Aufgrund des recht dünnen Profilzustandes meiner hinteren Reifen musste ich den 6er vor manchen Kurven allerdings deutlich zügeln. Der Begriff „Heckschleuder“ ist mit Sicherheit nicht umsonst in diesen Jahren so geprägt worden, zumindest boten sich auch die örtlichen Umstände (Nässe und teilweise Laub) schon zur vorsichtigeren Fahrt an. Der M5 hatte schon aufgrund seiner Leistung einen klaren Vorteil, zumal war er ja auch noch nicht vor langer Zeit komplett neu aufgebaut worden. Das Fahrerfeld dahinter blieb zum Glück immer relativ gut beisammen.

 

Das Ziel der Ausfahrt war übrigens der Solinger Bahnhof samt umgebauter Güterhallen , wo sich die ganzen Teilnehmer schön entlang einer Strasse aufreihen konnten. Nach ein paar Gesprächen und einem ausgedehnten Fotoshooting ging es dann auch zum Essen im edlen Bahnhofsrestaurant mit einer sehr empfehlenswerten Küche. Anschließend gab es noch bei einem kleinen Spaziergang über das Areal und letzten Benzingesprächen den langsamen Ausklang des Tages.

 

Vielen Dank noch einmal an den Organisator für diesen wunderschönen Tag, selbst das Wetter hat mitgespielt. Die offizielle Saison ist zwar zu Ende aber an Treffen im Winter wird in den kommenden Wochen gebastelt. Bis dahin…

 

Gruss, Thomas

 

 

 

SG_01: Der 525 E12 vom Andreas…

SG_02: Ganz links der hübsche 5er vom Michael, mittig mein 6er und rechts der 5er in Resedagrünmetallic vom Andreas.

SG_03: Das dynamische Duo, links der M5 E28 vom Benny, rechts der M535i E12 vom Oliver.

SG_04: Hier der zweite 5er vom Benny, gefahren vom Sebastian.

SG_05: Der 520/6 in Sierrabeige vom Mike mit Beifahrer Stefan.

SG_06: Der CC kam mit seinem 535i E28.

SG_07: Hier das Fahrzeug vom Ben aus Holland.

SG_08: Das Fahrzeug von Julians Vater, ein wirklich hübscher 5er…, nahm an der Ausfahrt allerdings nicht teil.

SG_09: Hier ein BMW 2000 E121 , bekannt von dem Treffen aus Dormagen.

SG_10: Nur ein weitere 6er ist leider gekommen, nahm allerdings auch nicht an der Ausfahrt teil. Das schöne Fahrzeug in Diamantschwarzmetallic ist übrigens ein 635CSi aus dem Jahre 88 und hatte schönes, helles Leder innen.

SG_11: Hier das Fahrzeug vom Julian. Die nachgezogene Beschriftung auf den Reifen finde ich persönlich sehr gut!

SG_12: Hier das Auto vom Patrick…

SG_13: Dieser wirklich hübsche Nullzwo ist in Hilgen sehr häufig anzutreffen. Der Fahrer fuhr eine andere Strecke nach Solingen, war aber später noch bei der Ankunft der ganzen Truppe dabei. In Solingen, so scheint es, bildet sich eine Art Nachtreffen des Hilgener Treffens. Die Farbe ist übrigens Aspensilbermetallic und steht dem Nullzwo viel besser als dem E39.

SG_14: Der 2000er BMW in Farbe Magenta.

SG_15: Ein hübscher E30 als Baur Cabriolet.

SG_16: Der leistungsstarke E3 vom Jörg, leider konnte er nicht an der Ausfahrt teilnehmen.

SG_17: Dieser hübsche Nullzwo konnte auch noch in Solingen später bewundert werden.

SG_18: Ein weiterer E12, ich glaube ein 528er, auch bekannt vom Sauerlandtreffen.

SG_19: Auch ein Hilgener Dauerkandidat ist dieser schöne BMW 3200 V8 als Coupé.

SG_20: Auch aus Dormagen bekannt, ein weiterer E28 der leider nicht an der Ausfahrt teilgenommen hatte.

SG_21: Zwei sehr schöne Fahrzeuge von Herrn Külpmann, mit dem ich auch gleich noch ein ordentliches Schwätzchen gehalten habe. Beim nächsten Mal fährt er bestimmt die Strecke mit, an diesem Sonntag ging das leider nicht.

SG_22: Hier einer der ganz frühen E28, ebenfalls vom Sauerländer Treffen bekannt, fuhr auch leider nicht mit.

SG_23: Noch ein 2000er aus 1967…

SG_24: Hier fuhr ein E12 528i vor, ein Fahrzeug der Spitzenklasse im hübschen Olivingrünmetallic. Der Besitzer hat zudem noch einen sehr schönen M5 E28. Der E12 fuhr übrigens den schnellen Teil mit!

SG_25: Auch der einzige 7er aus dem Sauerland war wieder mit von der Partie! Das Fahrzeug ist trotz seiner Laufleistung in einem ganz hervorragendem Zustand. Ein tolles Auto…

SG_26: Hier einmal ein Auto, das schon öfter in Hilgen zum Verkauf steht. Von aussen ist er recht ordentlich und innen stimmt etliches nicht. Zumal laut Verkaufsschild es sich um einen 320i und nicht um einen 325i (wie auf dem Heckdeckel stehend) handelt.

SG_27: Die „schnelle“ Ausfahrt beginnt, daher gibt es kaum Fotos davon *g*.

SG_28: Den Andreas hatte ich immer im Rückspiegel…

SG_29: Hinter dem Andreas stehen der CC, der Ben, der Julian und der hübsche E12 528i.

SG_30: Der Benny fuhr voran und oftmals war der M5 recht zügig unterwegs.

SG_31: Ankunft in Solingen…

SG_32: Links der 528i, rechts der 525.

SG_33: links der 5er vom Ben, rechts der M535i vom Oliver.

SG_34: Ebenfalls waren diese beiden 5er „schnell“ unterwegs…

SG_35: Die Aufreihung sorgte für einiges Aufsehen bei Spaziergängern in Solingen…

SG_36: Gut angekommen sind auch diese drei BMW´s…

SG_37: Schöne Rücken können auch entzücken. Beim E12 handelt es sich jeweils um die Faceliftmodelle mit den geänderten Rückleuchten.

SG_38: Links das Chrommodell, rechts ein 5er in Shadowlineausführung.

SG_39: Felgen… (1)

SG_40: Felgen… (2)

SG_41: Aufreihung von hinten…

SG_42: Der Nullzwo mit runden und eckigen Heckleuchten…

SG_43: Noch einmal Aspensilber. Ob in der Sonne oder im Schatten, es ist eine mehr als passende Farbe auf dem Nullzwo. Gefällt mir sehr gut!

SG_44: Ein perfekter M5…

SG_45: Die „neue“ Schokoladenseite meines 6ers. Kratz- und Rostfrei.

SG_46: Also die Scheinwerferreinigungsanlage steht dem E28…

SG_47: Der E12 kam etwas später an…

SG_48: Hier noch mal der 7er E23…

SG_49: Auch dieser Wagen samt Fahrer ist in Dormagen gewesen…

SG_50: Früher hatte der CC die TRX montiert, nun waren es hübsche Speichenalpinas.

SG_51: Heimfahrt…

SG_52: Der unschöne Teil des Tages, das Abklemmen der Batterie. In 2008 kommt er wieder auf die Straße…, 2007 war eine schöne und pannenfreie Saison.